Verbindungstechnik Von der Berechnung zur Montage: Der Weg zu sicheren Schraubverbindungen
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Eine präzise Modellierung bildet die Grundlage für sichere Schraubverbindungen und spart Zeit und Kosten. Berechnungen auf Basis der FEM-Methode und Simulationen mit digitalen Zwillingen optimieren dabei die Entwicklung und erkennen Fehler frühzeitig.
Vor dem Schrauben steht die Analyse. Denn jedem Schraubfall geht eine sorgfältige Berechnung und Modellierung voraus. Mithilfe von standardisierten Methoden, wie sie beispielsweise im Datenblatt VDI 2230 beschrieben sind, können Ingenieure von vornherein gewährleisten, dass Schraubverbindungen zuverlässig und sicher sind. Hierfür stehen den Entwicklern digitale und virtuelle Hilfsmittel zur Verfügung. Nicht nur Schrauben- und Verbindungselemente werden dabei zunehmend in die digitale Welt gespiegelt, auch die Funktionen von Schraubwerkzeuge lassen sich in Form von digitalen Zwillingen auf Herz und Nieren überprüfen. Das spart Zeit und Geld bei der Entwicklung, sorgt aber vor allem dafür, dass weder bei der Montage noch im späteren Einsatz unerwartete Ereignisse auftreten.
„Die Erkenntnisse aus der Modellierung helfen dabei, Produkte effizienter, sicherer und kostengünstiger zu gestalten“, erklärt Reinhard Blömer, Geschäftsführer des Softwareunternehmens MDesign. In der Konzeptphase unterstützen diese Erkenntnisse die Bewertung von Designalternativen. Variantenstudien und die richtige Materialauswahl sind dabei entscheidende Größen, die in der Designphase berücksichtigt werden. Schließlich fließen alle Erkenntnisse beim Prototyping, während den Tests und in der Fertigung wieder in die nächste Produktentwicklung oder -verbesserung ein.
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