France

Interview
„Deutschland benötigt langfristige Versorgungssicherheit“

Aktualisiert am 25.04.2024 Das Gespräch führte Dipl.-Chem. Marc Platthaus 3 min Lesedauer

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Behördliche Regularien für den Transport von Kobalt-60-Quellen, die für die Gamma-Sterilisation benötigt werden, wurden verschärft. Dr. Andreas Ostrowicki, geschäftsführender Gesellschafter von BGS Beta-Gamma-Service, gab 2023 im Interview mit Devicemed Einblicke in die Lage und Versorgung der Medizintechnik-Branche durch die Strahlensterilisation, insbesondere im Kontext der Gamma-Sterilisation. Wie stellt sich die Situation 2024 dar?

Dr. Andreas Ostrowicki ist geschäftsführender Gesellschafter der BGS Beta-Gamma-Service GmbH & Co. KG. Seit 2008 leitet er das Unternehmen mit Standorten in Wiehl, Bruchsal und Saal a.d. Donau. (Bild:   Lina Sommer)
Dr. Andreas Ostrowicki ist geschäftsführender Gesellschafter der BGS Beta-Gamma-Service GmbH & Co. KG. Seit 2008 leitet er das Unternehmen mit Standorten in Wiehl, Bruchsal und Saal a.d. Donau.
(Bild: Lina Sommer)

Aufgrund von nicht genehmigten Kobalt-60-Transporten waren notwendige Nachladungen von Gamma-Anlagen in Deutschland über Monate nicht sichergestellt. Sterilisationskapazitäten nahmen bei allen Anlagen-Betreibern ab. Was hat sich in der Zwischenzeit getan?

Dr. Andreas Ostrowicki: Die gute Nachricht: Wir haben unsere Gamma-Anlage am Hauptsitz in Wiehl im Dezember 2023 nachladen können und den Kapazitätsengpass vorerst behoben. Dieser Nachladung gingen jedoch monatelange intensive Abstimmungen zwischen dem Transportunternehmen und den zuständigen Behörden voraus. Grundsätzlich steht durch Auflagen der Behörden nach wie vor nur ein Bruchteil der früheren Transportkapazitäten zur Verfügung, was die Möglichkeiten stark einschränkt.

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