France

Bildgebung
KI-gestützte Endoskope erweitern die medizinischen Grenzen bei Diagnose und Behandlung

Ein Gastbeitrag von Christoph Kühn* 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der Fortschritt beflügelt das Gesundheitswesen und auch die moderne Endoskopie spielt im Kampf gegen tödliche Krankheiten eine entscheidende Rolle. Durch die Hilfe von künstlicher Intelligenz können Chirurgen entlastet, die Diagnose schneller gestellt und menschliche Fehler vermieden werden.

Durch KI-gestützte Systeme lassen sich in der Endoskopie hohe Latenzzeiten und eine menschliche Analyse umgehen.(Bild:  Advantech)
Durch KI-gestützte Systeme lassen sich in der Endoskopie hohe Latenzzeiten und eine menschliche Analyse umgehen.
(Bild: Advantech)

Krebs ist weltweit eine der häufigsten Todesursachen, wobei Krebserkrankungen der Magen-Darm-Organe wie Dickdarm, Magen und Enddarm zu den schwerwiegendsten zählen. Da Vorbeugung oft wirksamer ist als Behandlung, erfreut sich die Endoskopie mit ihren minimalen Schnitten und geringen Beeinträchtigungen für die Patienten zunehmender Beliebtheit. Der weltweite Markt für Endoskopiegeräte soll bis zum Jahr 2028 voraussichtlich 47,7 Milliarden Dollar erreichen und das prognostizierte jährliche Wachstum (CAGR) bis zu 6 Prozent verzeichnen. Die Endoskopie gewinnt auch deshalb an Bedeutung, weil sie Chirurgen in die Lage versetzt, Polypektomieverfahren sofort durchzuführen und so das Risiko der Krebsentwicklung zu verringern. Heute bevorzugen Chirurgen und Patienten zunehmend fortschrittliche Endoskopiegeräte, die hochauflösende Bilder und Echtzeit-Darstellungen durch Kamerasensoren liefern.

Herausforderungen bei der bestehenden Endoskopie

Die herkömmliche Endoskopie stützt sich auf die visuelle Analyse und die Diagnose des Arztes, kann jedoch anfällig für menschliche Fehler wie Ermüdung und mangelnde Erfahrung sein. Daher besteht die Gefahr, dass subtile Anomalien übersehen werden. Dies führt dazu, dass Chancen für eine frühzeitige Behandlung verpasst werden.