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Medica 2025 Miniaturisierte Lösungen für Wearables und Endoskopie

Quelle: Pressemitteilung ams Osram 2 min Lesedauer

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Ams Osram zeigt auf der Medica in Düsseldorf verschiedene Sensoren für Wearables sowie Kameramodule für die Endoskopie. Mit seinen Lösungen deckt das Unternehmen die gesamte medizinische Wertschöpfungskette ab – von der Labordiagnostik bis zur Patientenversorgung.

Der neue Temperatursensor befindet sich in einem Gehäuse von weniger als einem Quadratmillimeter und erzielt dennoch eine Genauigkeit von ±0,09 °C.(Bild:  ams Osram)
Der neue Temperatursensor befindet sich in einem Gehäuse von weniger als einem Quadratmillimeter und erzielt dennoch eine Genauigkeit von ±0,09 °C.
(Bild: ams Osram)

In der Diabetestherapie liefert etwa die Körpertemperatur wertvolle Kontextinformationen: Sie hilft, Glukosemesswerte präziser einzuordnen – u. a. bei Infektionen, körperlicher Aktivität sowie während des gesamten Tages. Doch das ist nur ein Beispiel von vielen, denn der Temperatursensor AS6223 von ams Osram ist für kompakte, batteriebetriebene Geräte ausgelegt, die sich nahtlos in den Alltag einbinden lassen. Der Sensor befindet sich in einem Gehäuse von weniger als einem Quadratmillimeter – kaum größer als ein Mohnkorn – und erzielt dennoch eine Genauigkeit von ±0,09 °C. So lässt sich die Temperaturmessung einfach in Wearables wie Smartwatches, Smartrings oder medizinische Patches integrieren.

Vitalzeichenüberwachung per Wearable

Auf der Medica demonstriert ams Osram auch, wie moderne Vitalzeichenüberwachung in der Praxis funktioniert: anhand eines Demos im kompakten Design, welches eine Vielzahl von Vitalparametern erfasst – darunter Herzfrequenz, Blutsauerstoffsättigung, Körpertemperatur, Körperzusammensetzung und mehr. Das Herzstück bildet ein modulares System bestehend aus Temperatursensoren, LEDs, Photodioden und Analog-Frontend-ICs von ams Osram. So lassen sich kompakte, energieeffiziente Wearables realisieren, die eine Vielzahl von Funktionen in einem Gerät kombinieren.

Als Neuzugang im Portfolio für die Vitalzeichenüberwachung präsentiert ams Osram nun die Chipled-SFH-270xH-Photodioden mit verbesserter Oberflächenbeschaffenheit. Die Komponenten sind somit widerstandsfähiger gegen sichtbare Mikrokratzer, die während der Montage entstehen können. Das reduziert optisch bedingte Ausschussraten und spart Kosten sowie Ressourcen in der Produktion.

Zusätzlich umfasst das Portfolio zwei neue IR-Emitter der Firefly-E1608-Familie, die mehrere Funktionen in einer einzigen Komponente vereinen: Dies ermöglicht die Messung der Blutsauerstoffsättigung (in Kombination mit einer roten LED) sowie die Näherungserkennung, was gerade für In-Ear-Geräte gut ist, während die neue IR:6-Technologie zugleich den Energieverbrauch senkt.

Stecknadelkopfgroße Kameramodule für Einweg-Endoskope

Einweg-Endoskope unterliegen strengen Sterilitätsanforderungen und müssen das Risiko von Kreuzkontaminationen minimieren – ein entscheidender Beitrag zur Patientensicherheit. Zugleich erfordern sie Bildgebungskomponenten, die sich durch millimeterkleine Kanäle einführen lassen. Die digitalen Naneye-Kameramodule ermöglichen eine präzise Bildgebung in diesen Anwendungen. Die Module sind etwa stecknadelkopfgroß und speziell für Einweg-Endoskope konzipiert – wo es auf jeden Millimeter ankommt.

Von der Labordiagnostik bis zur Patientenversorgung

Das breitgefächerte Portfolio von ams Osram für Medizintechnik und Gesundheitswesen umfasst auch Cyan-Laserdioden für die DNA-Sequenzierung, CT-Sensormodule, medizinische Beleuchtung sowie UV-C-LEDs zur Desinfektion.

Medica: Halle 12, Stand C31

(ID:50622121)

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