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Interview
Wo der 3D-Druck Wirkung zeigt

Das Gespräch führte Kristin Breunig 5 min Lesedauer

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Als zuverlässige und innovative Technologielösung dringt der mikro-präzise 3D-Druck weiterhin in neue Grenzen im Prototyping und Produktionsprozess für eine Vielzahl von Medizintechnik-Anwendungen vor. In diesem Interview äußert sich John Kawola, Chief Executive Officer von Boston Micro Fabrication (BMF), zu den aktuellen Trends und Anwendungsmöglichkeiten.

John Kawola, Chief Executive Officer von Boston Micro Fabrication (BMF)(Bild:  Boston Micro Fabrication (BMF))
John Kawola, Chief Executive Officer von Boston Micro Fabrication (BMF)
(Bild: Boston Micro Fabrication (BMF))

Herr Kawola, können Sie unseren Lesern einen kurzen Überblick über Boston Micro Fabrication und die Tätigkeiten Ihres Unternehmens geben?

John Kawola: Wir sind weltweit führend im mikro-präzisen 3D-Druck und bieten fortschrittliche Fertigungslösungen für Anwendungen, die eine Präzision im Mikrometerbereich erfordern. Der Medizintechniksektor ist ein Hauptfokusbereich für uns, und es gibt eine Vielzahl von Anwendungen für medizinische Geräte, die die Effizienzmerkmale unserer hochpräzisen 3D-Drucktechnologie als optimales Fertigungsverfahren demonstrieren. Dazu gehören mikrofluidische Komponenten wie Flüssigkeitsanschlüsse und Ventile für die Gen-Sequenzierung sowie Endoskope, kardiovaskuläre Stents und Wärmetauscher für Blut. Darüber hinaus revolutionieren Mikronadeln die Zukunft der transdermalen Medikamentenabgabe, Diagnostik und Biosensortechnologie, sodass Präzision in diesem Szenario von größter Bedeutung ist.