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Arzneimittel-Verabreichungssysteme

Medikamentenspender – die Mischung macht´s

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Die positiven Eigenschaften dieser technischen Kunststoffe geben eine breite Basis für die Entwicklung von Arzneimittel-Verabreichungssystemen. Ein Beispiel für deren Einsatz ist ein Mehrweg-Applikator von Industrial Design Consultancy Ltd. in der Größe eines Leuchtmarkers, der eine ortsungebundene, diskrete, schnelle und einfache Insulingabe ermöglicht (Bild 1).

In einem System mit reibenden, gleitenden oder rollenden Relativbewegungen kann das richtige Material Reibungsverluste, Stick-slip, Quietschen oder Schäden reduzieren. Anders als externe Schmiermittel erfordern innengeschmierte Kunststoff-Compounds keinen zusätzlichen Fertigungsschritt. Polyacetale sind hier die Kunststoffe der Wahl, aber auch Polyamide und PBT erweisen sich als effektiv. Selbst flexible TPE kommen in Betracht, insbesondere wenn akustische und mechanische Dämpfung gefordert sind.

Zukunftstrends

Die Funktionalität von Medikamentenspendern und Medikamentenapplikatoren ist ein maßgeblicher Faktor für die Produkt-Differenzierung und damit den kommerziellen Erfolg. Die Forderung der Patienten nach weniger auffälligen Geräten lässt sich durch kleinere und leichtere, höher integrierte Bauteile erfüllen, die weniger Einzelteile und geringere Fertigungskosten ermöglichen. Die meist sehr geringen Wanddicken solcher Teile erfordern erhöhte mechanische Eigenschaften.

Die Auswahl des Materials ist daher heute kritischer denn je, und immer öfter werden Hochleistungs-Thermoplaste spezifiziert. Reibungsarme Delrin-Polyacetale oder Crastin-PBT-Typen sowie neue reibungsminimierte Typen, wie Delrin SC699, können eine Antwort sein.

Kontakt

Dupont de Nemours GmbH,

D-63263 Neu-Isenburg,

www.plastics.dupont.com

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