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Antriebe Maxon investiert trotz Umsatzrückgang verstärkt in Forschung

Quelle: Pressemitteilung Maxon Gruppe 2 min Lesedauer

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Der sinkende Umsatz 2023 bei der Maxon-Gruppe spiegelt die Herausforderungen wider: ein starke Franken, die schwierige Konjunktur und späte Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Trotz allem verstärktet man die Investitionen in die Forschung.

Währungsverluste und die konjunkturelle Lage belasteten das Jahresergebnis und den Umsatz 2023 bei Maxon.(Bild:  Maxon)
Währungsverluste und die konjunkturelle Lage belasteten das Jahresergebnis und den Umsatz 2023 bei Maxon.
(Bild: Maxon)

Der Umsatz 2023 der Maxon-Gruppe sank im Vergleich zum Vorjahr um 6,1 Prozent auf 664,4 Mio. CHF. Einer der Hauptgründe für diesen Rückgang waren Währungsverluste, die Maxon mehr als 35 Mio. CHF kosteten. In der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) verzeichnete Maxon in der Schweiz einen Umsatzrückgang von 14 Prozent. Hingegen erzielte Maxon in Deutschland einen Rekordumsatz von 108,5 Mio. Euro.

In Amerika sanken die Umsätze auf 216,7 Mio. US-Dollar und in der Asien-Pazifik-Region führte der schwache Yen zu einem Rückgang des Handelsertrages von 16 Prozent in Japan. In anderen asiatischen Ländern konnte Maxon seine Umsätze allerdings erheblich steigern. Der Cashflow betrug 2023 101 Mio. CHF.

Auch die konjunkturelle Lage belastete das Jahresergebnis. Die Mischung aus einem starken Franken, höheren Energiepreisen, Inflation sowie Zinserhöhungen waren für Maxon deutlich spürbar. Andererseits kämpften auch die Kunden von Maxon mit diesen Auswirkungen, was sich entsprechend auf das Bestellverhalten auswirkte. Weiter spürt Maxon auch Nachwirkungen der Covid-19-Pandemie. Im Laufe der Pandemie waren die eigenen Produkte vor allem im Bereich der Medizintechnik sehr gefragt: Maxon-Antriebe kamen etwa in Beatmungsgeräten oder Corona-Testeinrichtungen zum Einsatz. Dieser Markt ist inzwischen komplett weggebrochen. Da die Kunden von Maxon über gut gefüllte Lagerbestände verfügten, führte dies zu weniger Bestellungen.

Ausgaben für Forschung erhöht

CEO Eugen Elmiger (li.): „Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds und der Umsatzrückgänge bleibt Maxon fest entschlossen, in die Zukunft zu investieren.“(Bild:  Maxon)
CEO Eugen Elmiger (li.): „Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds und der Umsatzrückgänge bleibt Maxon fest entschlossen, in die Zukunft zu investieren.“
(Bild: Maxon)

Trotz des Umsatzrückgangs investiert Maxon weiter stark in Forschung und Entwicklung: 2023 waren es 53,6 Mio. CHF, (8,1 Prozent des Umsatzes), während 2022 nur 7,3 Prozent des Umsatzes (51,5 Mio. CHF) in diesen Bereich flossen. Weitere 33,6 Mio. CHF wurden in Maschinen und Anlagen investiert, um die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern.

Angesichts der schwierigen Ausgangslage zeigt sich die Unternehmensführung von Maxon mit dem vorliegenden Resultat zufrieden. Eugen Elmiger, CEO Maxon Group: „Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds und der Umsatzrückgänge bleibt Maxon fest entschlossen, in die Zukunft zu investieren. Unsere verstärkten Investitionen in Forschung und Entwicklung unterstreichen unser Engagement, Innovation voranzutreiben und unsere Marktposition zu stärken“. Dr. Karl-Walter Braun, Hauptaktionär und Präsident des Verwaltungsrates der Maxon-Gruppe, sagt zum Ergebnis: „Das durchschnittliche Wachstum der letzten 5 Jahre beträgt immer noch rund plus 4 Prozent pro Jahr. Eine tolle Leistung in diesen Krisenjahren!“

Mond-Rover der indischen Mondmission ausgestattet

Für das vergangene Geschäftsjahr darf die Maxon-Gruppe auf einige Highlights zurückblicken:

  • Die erfolgreiche Landung der indischen Mondmission Chandrayaan-3 im August 2023, deren Mond-Rover mit Antrieben von Maxon ausgerüstet wurde.
  • Neue Fabriken an den Produktionsstandorten in Cheonan (Korea) und Bournemouth (UK).

Nach einem anspruchsvollen Jahr schaut Maxon zuversichtlich in die Zukunft, das konjunkturelle Umfeld hellt langsam wieder auf. In vielen Betrieben, die von Maxon beliefert werden, wurden die Lager abgebaut, was entsprechend zu Nachbestellungen führt. Darüber hinaus stehen neue interessante Systemprojekte namhafter Kunden an, die nun in die Ausführungsphase gehen und bereits zu ersten Bestellungen führten.

Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf unserem Schwesterportal www.maschinenmarkt.vogel.de.

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