France

Branchengespräch
„Made in Germany“ ist immer noch gefragt

Von Julia Engelke 6 min Lesedauer

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Das USA-Geschäft, internationale Märkte und neue Marktchancen sowie neue Technologien: Was beschäftigt Medizintechnik-KMU momentan? Das haben wir in einem exklusiven Gespräch mit Branchenvertretern herausgefunden.

Auf Einladung der GHA-German Health Alliance kamen auf der Medica 2025 Unternehmensvertreter, Experten und Fachredaktionen aus der Medizintechnik zu einem Branchengespräch zusammen. (Bild:  Breunig – VCG)
Auf Einladung der GHA-German Health Alliance kamen auf der Medica 2025 Unternehmensvertreter, Experten und Fachredaktionen aus der Medizintechnik zu einem Branchengespräch zusammen.
(Bild: Breunig – VCG)

Die deutsche Medizintechnik-Branche steht vor neuen, technischen Entwicklungen und großen Herausforderungen. Auf Einladung der GHA – German Health Alliance kamen auf der Medica 2025 wieder Unternehmensvertreter, Experten und Fachredaktionen aus der Medizintechnik zu einem Branchengespräch zusammen. Und es gab viel zu besprechen.

USA: Zölle und Exportgeschäft meistern

Die USA-Handelspolitik stellt Unternehmen vor Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Zölle und des Exportgeschäfts. Für die deutsche Medizintechnik-Branche ergeben sich jedoch vielversprechende Chancen, zumindest wenn Unternehmen bereits lokal präsent sind. Wer neu in den US-Markt eintritt, sollte mit einem Vorlauf von zwei bis drei Jahren rechnen und selbst einschätzen können, ob die zu zahlenden Zölle tragbar sind. Hochtechnologie, Digital Health und Radiologie sind stark nachgefragte Bereiche. „‚Made in Germany‘ ist immer noch ‚Made in Germany‘“, betont Armin Smajilovic, Vorstand GHA – German Health Alliance und Director Business Development Kimetec, die Stellung der deutschen Medizintechnik. Partnerschaften sind willkommen, doch eine lokale Präsenz ist essenziell.