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Digitaler Vorstoß Kuka gründet neue Sparte für Digitalisierung

Quelle: Kuka 2 min Lesedauer

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Der Automatisierungskonzern Kuka hat einen neuen Geschäftsbereich gegründet. Lesen Sie hier, was die Augsburger im Rahmen dessen planen ...

Entwicklungsingenieure freut Euch! Kuka will die Digitalisierung für Anwender sinnvoll pushen. Dafür gründet man nun den neuen Geschäftsbereich Kuka Digital. Bereits in gut zwei Monaten soll dann der erste Meilenstein gefeiert werden ...(Bild:  Kuka)
Entwicklungsingenieure freut Euch! Kuka will die Digitalisierung für Anwender sinnvoll pushen. Dafür gründet man nun den neuen Geschäftsbereich Kuka Digital. Bereits in gut zwei Monaten soll dann der erste Meilenstein gefeiert werden ...
(Bild: Kuka)

Im Maschinenbau spielt Software eine immer entscheidendere Rolle. Was früher meist mechanisch gelöst wurde, übernehmen heute Elektronik und die dazugehörige Software. Und mit dem neuen Segment Kuka Digital erweitert man nun das Software- und Digitalgeschäft. Das Ziel ist es, die durchgängige Digitalisierung unterschiedlichster Maschinen und Anlagen in Produktionen zu erreichen, was von der ersten 3D-Simulation über die Vernetzung und Datenanalyse bis hin zum Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) reichen wird. So will sich Kuka an diesem Markt, der für ein großes Wachstumspotezial steht, breiter aufstellen. Die digitale Welt soll als über die Roboter- und Automatisierungssysteme hinaus über den kompletten Lebenszyklus einer Produktionslandschaft erweitert werden. Kuka Digtal werde sich aber nicht nur auf Kuka-Roboter beschränken. Dabei geht es um Schnittstellen, Standards für Daten, Cloud-Integration und Beratungsleistungen, heißt es konkreter. Im Sinne eines Ökosystemansatzes setzt Kuka dabei zusätzlich auf ein Netzwerk kompetenter Partner.

Noch in diesem Jahr wird Kuka digital Gas gegeben

Der neue Kuka-Geschäftsbereich baut auf diesem Wissen auf, das Kuka im Laufe der Jahrzehnte angesammelt hat. Mit Device Insight und Visual Components gebe es bereits starke, eigenständige Marken in den Bereichen Internet of Things (IoT) und Data Analytics sowie Simulationssoftware in der Unternehmensgruppe. Device Insight unterstützt Unternehmen dabei, ihre Produktions- und Unternehmensprozesse auf Basis von IoT, Data Analytics und Artificial Intelligence (respektive KI) zu digitalisieren und damit transparenter und effizienter zu gestalten. Visual Components entwickelt 3D-Simulationssoftware sowie Offline-Programmierung von Robotern für die Fertigung. Anwender nutzen die Software dann, um Produktionslayouts zu planen, Abläufe vorab zu simulieren oder Maschinen vor der Inbetriebnahme offline zu programmieren, wie Kuka erklärt. Damit Digitalisierung keine Insellösungen mehr bedeutet, will man noch in diesem Jahr „mosaixx“ starten, um das Digital Portfolio erweitern. Dabei handelt es sich um eine offene, kollaborative Cloud-Plattform für Industrial Software-as-a-Service (SaaS). Sie bilde mit einer Kombination aus Tools (Software), Datenmanagement, Cloud-Computing und Prozessverständnis die Basis für eine durchgängig digitale Produktion. Am 7. November soll sie der Öffentlichkeit im Rahmen eines Events vorgestellt werden.

Projektabläufe ortsunabhängig und sicher erledigen

Mit „mosaixx“ erhielten Systemintegratoren und andere Anwender aus dem Engineering-Sektor einen Zugang zu unterschiedlichsten Software-Tools rund um ECAD- und MCAD-Programme, Simulation, Offlineprogrammierung sowie virtueller Inbetriebnahme. Die neue Cloud-Plattform macht daraus in Verbindung mit der langjährigen Erfahrung von Kuka im Projektgeschäft eine zukunftsfähige und spezialisierte end-to-end Lösung, heißt es. Damit könnten Ingenieure ihre Arbeitsabläufe innerhalb eines Projekts in einer gemeinsamen und ortsunabhängigen Arbeitsumgebung mit Prozessen, Workflows und Cloud-Speicher effizient strukturieren und sicher verknüpfen.

Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf unserem Schwesterportal www.maschinenmarkt.vogel.de.

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