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Machbarkeitsstudie Künstliche Nierenfilter recyclen

Quelle: Pressemitteilung Covestro 1 min Lesedauer

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Eine Machbarkeitsstudie untersucht die Möglichkeiten des Recyclings von medizinischen Kunststoffen, z. B. in künstlichen Nierenfiltern. Das Projekt vereint einen Vertriebsspezialisten, Krankenhäuser und Recycler, um ein vollständiges Recycling-Ökosystem zu schaffen. Das Ziel: die Entwicklung von Wegen zur Kreislaufwirtschaft für Medizinprodukte.

Blutreinigungsgeräte können Leben retten, benötigen jedoch auch erhebliche Ressourcen. Covestro, Allmed und Kimal arbeiten daran, sie kreislauffähiger zu machen.(Bild:  Covestro AG)
Blutreinigungsgeräte können Leben retten, benötigen jedoch auch erhebliche Ressourcen. Covestro, Allmed und Kimal arbeiten daran, sie kreislauffähiger zu machen.
(Bild: Covestro AG)

Covestro, weltweiter Anbieter von hochwertigen Kunststoffen und deren Komponenten, und die Allmed-Gruppe, ein internationaler Spezialist für Blutreinigung, haben eine Partnerschaft angekündigt, um gemeinsam das Recycling gebrauchter künstlicher Nierenfilter zu erforschen. Die Partner wollen eine Machbarkeitsstudie durchführen. Darin wollen sie untersuchen, ob und wie Polycarbonat aus solchen medizinischen Anwendungen zurückgewonnen und in neuen Materialien mit recyceltem Anteil verwertet werden kann.

Die gemeinsame Arbeit zielt darauf ab, ein Kreislaufwirtschaftsmodell für medizinische Anwendungen zu entwickeln. Dabei soll sowohl die technische Machbarkeit als auch die wirtschaftliche Rentabilität nachgewiesen werden. Gleichzeitig soll die komplexe regulatorische Landschaft bei der Verwertung medizinischen Abfalls berücksichtigt werden. In Zusammenarbeit mit weiteren Partnern im Vereinigten Königreich – darunter Allmeds Vertriebspartner Kimal, eine regionale Krankenhaus-Gruppe und ein spezialisiertes Recyclingunternehmen – bereiten Allmed und Covestro derzeit erste Recyclingversuche vor.

„Die Kreislaufwirtschaft im Gesundheitswesen steckt noch in den Anfängen – hat aber enormes Potenzial. Mit dieser Machbarkeitsstudie wollen wir zeigen, dass selbst komplexe Anwendungen wie künstliche Nierenfilter in ein Kreislaufsystem eingebunden werden können und anstelle der Verbrennung oder Deponierung zu einer Quelle für hochwertiges Polycarbonat-Rezyklat werden können“, sagt Lily Wang, globale Leiterin der Geschäftseinheit Engineering Plastics bei Covestro.

Covestro und Allmed wollen Medizinprodukte kreislauffähiger machen. Von links nach rechts: Thomas Hennig (Leiter Sales & Market Development Engineering Plastics Healthcare EMEA, Covestro), Lily Wang (Leiterin der Geschäftseinheit Engineering Plastics, Covestro), Ahmed Sorour (CEO Allmed Group), Ulrike Luetzow (Market Development Manager Healthcare EMEA, Covestro).(Bild:  Covestro AG)
Covestro und Allmed wollen Medizinprodukte kreislauffähiger machen. Von links nach rechts: Thomas Hennig (Leiter Sales & Market Development Engineering Plastics Healthcare EMEA, Covestro), Lily Wang (Leiterin der Geschäftseinheit Engineering Plastics, Covestro), Ahmed Sorour (CEO Allmed Group), Ulrike Luetzow (Market Development Manager Healthcare EMEA, Covestro).
(Bild: Covestro AG)

Allmed setzt sich gleichermaßen ambitioniert für Nachhaltigkeit ein: „Blutreinigungsgeräte sind für lebensrettende Behandlungen unerlässlich. Sie benötigen aber auch erhebliche Ressourcen. Wir wollen zeigen, dass hoher medizinischer Anspruch und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können“, erklärt Ahmed Sorour, Chief Executive Officer bei Allmed. Matt Press, CEO der Kimal Group, fügte hinzu: „Wir sind sehr stolz darauf, dass Allmed uns bei Kimal und den britischen Markt ausgewählt hat, um bei dieser fantastischen und bahnbrechenden Initiative eine Vorreiterrolle zu übernehmen.”

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