Kostensteigerungen und schlechtes Innovationsklima belasten die Medtech-Branche
Als große Stärken des Standorts Deutschland nennen die befragten Medtech-Unternehmen v. a. die gut ausgebildeten Fachkräfte (68 Prozent) sowie die gute Infrastruktur, beispielsweise die Verkehrswege (64 Prozent). Die Werte sind aufgrund der Krisenauswirkungen mit steigenden Kosten und des spürbaren Fachkräftemangels aber um über 10 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr. Häufig genannte Stärken sind zudem das hohe Versorgungsniveau der Patienten (36 Prozent) und gut ausgebildete Wissenschaftler und Ingenieur (27 Prozent). Wie in den Vorjahren finden sich die Forschungsbedingungen in Deutschland am Ende der Liste wieder. Nur 8 Prozent nennen die klinische Forschung und 7 Prozent die Forschungsförderung als Stärke des Standorts Deutschland. Nur 4 Prozent nennen das Fast-Track-Verfahren bei den digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) als Stärke. Die Unternehmen vermissen hier die Ausweitung auf die höheren Medizinprodukte-Klassen IIb und III. (Bild: BV-Med) 6/8 Zurück zum Artikel