France

Zulieferer in der Medizintechnik Kooperationskongress Medizintechnik fördert Zusammenarbeit

Quelle: Pressemitteilung Senetics 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Am 23. und 24. September fand der Kooperationskongress Medizintechnik in Ansbach statt. Fachvorträge aus Forschung und Industrie zeigten dem interessierten Fachpublikum aktuelle Projekte, Herausforderungen und Lösungen auf. In der begleitenden Ausstellung präsentierten sich zudem 30 Unternehmen der Medizintechnikbranche vor rund 250 Besuchern.

Blick in das Auditorium beim Kooperationskongress Medizintechnik 2025 mit ca. 250 Teilnehmern.(Bild:  Senetics Healthcare Group)
Blick in das Auditorium beim Kooperationskongress Medizintechnik 2025 mit ca. 250 Teilnehmern.
(Bild: Senetics Healthcare Group)

Beim Kooperationskongress Medizintechnik 2025 traf sich die Medizintechnik-Branche am 23. und 24. September in der mittelfränkischen Markgrafenstadt Ansbach. Veranstaltet wurde der Kongress von der Senetics Healthcare Group, zusammen mit dem Netzwerk für innovative Zulieferer in der Medizintechnik (Nezumed). Staatsministerin Judith Gerlach (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege) und Oberbürgermeister Thomas Deffner (Stadt Ansbach) waren Schirmherren des Kongresses. Seit 2010 organisiert Senetics Kongresse im zweijährigen Rhythmus.

In der begleitenden Ausstellung präsentierten sich 30 Unternehmen der Medizintechnikbranche vor rund 250 Experten der Branche. Mehr als 25 Fachvorträge und 21 Elevator-Pitches aus Forschung und Industrie zeigten dem interessierten Fachpublikum aktuelle Projekte, Herausforderungen und Lösungen auf. Zudem wurde der Senetics-Innovation-Award 2025 vergeben, ebenfalls unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Gerlach. Über 200 Ideen und Entwicklungsprojekte waren eingereicht worden. In ihrem Grußwort stellte die Ministerin die Stärke des Wirtschaftsstandortes Bayern heraus und lobte Senetics und die Netzwerkarbeit von Nezumed: „Foren wie der Kooperationskongress Medizintechnik 2025 tragen erheblich dazu bei, den Wert der Medizintechnik herauszustellen.“

Deutschland ist ein Standort mit innovativen „In-Verkehr-Bringern“ von Medizinprodukten, zuverlässigen Zulieferern und führenden wissenschaftlichen Institutionen. Um die Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Zulieferern zu stärken, wurde 2010 auf Initiative von Dr. Wolfgang Sening (Geschäftsführer der Senetics Healthcare Group) das „Netzwerk für innovative Zulieferer in der Medizintechnik“ ins Leben gerufen. Das Netzwerk fördert den Aufbau einer innovativen, forschungs- und entwicklungsorientierten Medizintechnik-Landschaft und pflegt einen engen Kontakt zwischen Zulieferern, „In-Verkehr-Bringern” und Forschungseinrichtungen. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen erleichtert die Netzwerkkooperation den Erfolg im Markt. Durch das Einbeziehen der Anwender, der Wissenschaft und aller Industriepartner, werden die Qualität und Sicherheit der Produkte gefördert.

Um die Branche und alle notwendigen Partner zusammenzubringen, veranstaltet die Senetics Healthcare Group in enger Zusammenarbeit mit vielen Partnerorganisationen regelmäßig den Kooperationskongress Medizintechnik. „Die Zusammenarbeit und interdisziplinäre Ausrichtung der Medizintechnik spiegelt sich im Veranstaltungskonzept des Kongresses wider und erlaubt neue, innovative Ansätze für neue Produkte“, so Dr. Sening. Zudem bot die Tagung eine begleitende Ausstellung mit 30 Fachausstellern. Netzwerkmitglieder und weitere interessante Firmen präsentierten dort ihre Produkte und Verfahren. Auch die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) hat durch die Anerkennung von 16 Fortbildungspunkten für teilnehmende Ärzte den hohen fachlichen Anspruch der Veranstaltung bestätigt. Die wissenschaftliche Leitung hierfür übernahm Dr. med. Dr. med dent. Markus Tröltzsch.

Senetics-Innovation-Award 2025 verliehen

Christian Kuhnle (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, l.) und Dr. Wolfgang Sening (Senetics Healthcare Group, r.) übergaben Alexander Preis vom Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg den Senetics-Innovation-Award 2025.(Bild:  Senetics Healthcare Group)
Christian Kuhnle (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, l.) und Dr. Wolfgang Sening (Senetics Healthcare Group, r.) übergaben Alexander Preis vom Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg den Senetics-Innovation-Award 2025.
(Bild: Senetics Healthcare Group)

Um die Innovationskraft innerhalb der Healthcare-Branchen zu fördern vergibt Senetics – in Zusammenarbeit mit Nezumed – regelmäßig den Senetics-Innovation-Award. Folgende Preisträger wurden 2025 aus über 200 Bewerbern, gewählt durch eine Fachjury, mit dem Award auf dem Kooperationskongress 2025 ausgezeichnet. 16 Einreichungen erreichten die „Innovationsstufe“. Die Firmen und Institute wurden für ihre Innovationskraft gelobt und erhielten jeweils einen repräsentativen Pokal bzw. eine Urkunde. Der Gewinner 2025 für die innovativste Produktidee oder Patent im Healthcare-Bereich ist die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik. Das Projekt „Intraurethrale Sphinkterprothese“ überzeugte die Jury. Eine minimalinvasive und ambulant implantierbare Sphinkterprothese zur Therapie von Belastungsharninkontinenz mit einem innovativen Verschlussmechanismus, der eine intuitive Steuerung, wie bei der normalen Miktion ermöglicht und dennoch bei Druckspitzen, wie beim Husten oder Lachen, die Kontinenz sicherstellt.

Auch 2027 wird der Senetics-Innovation-Award vergeben, ab dem 1. Januar 2026 können sich Interessierte bewerben. Übergeben werden die Preise beim nächsten großen Kooperationskongress Medizintechnik 2027.

(ID:50576510)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung