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Rückblick Hörsaalruine

Innovationspotenzial von Supply Chain Management in der Medizintechnik

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Gerade die Ausführungen Bartelts zur Effizienz von Lieferketten für Spitzenrestaurants und der hier notwendigen Präzision in der Beschaffung frischer Ware werden vom rund 30-köpfigen Auditorium aufmerksam verfolgt. Diese Transformation der Prozessgestaltung auf eine andere Branche, bietet eine gute Grundlage die eigenen Abläufe in der Medizintechnik zu hinterfragen.

Automotive als Vorbild für die Medizintechnik

Zu den ebenfalls häufig genannten Musterknaben bei der Umsetzung des Supply Chain Managements gehört der Automotive-Bereich. Aus diesem Bereich stammt auch das Best-Practice-Beispiel, das Heiko Nowak, Geschäftsführer der Rhenus Contract Logistics West, vorstellt. Ein expandierender Autozulieferer war in seinem Werk an Kapazitätsgrenzen gestoßen, als er seine Produktion ausweiten wollte. Die Logistikexperten von der Rhenus bereiteten deshalb die räumliche Auslagerung des Beschaffungslagers und die Umstellung auf ein Konsignationslager vor. Dies bedeutet, dass die Ware so lange im Eigentum des Lieferanten bleibt, bis sie aus dem sogenannten Konsilager bezogen und dann bezahlt wird.

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„Zunächst starteten wir 2004 mit der Just-in-Time- und Just-in-Sequence-Belieferung für nur zwei Lieferanten. Heute koordinieren wir die Arbeit von 41 Konsi-Lieferanten und rund 400 sonstigen Lieferanten. Nach der Inbound- kam auch noch die Outbound-Logistik hinzu, um für den Kunden in seiner Fabrik weitere Flächen für den Produktionsbereich zu gewinnen“, so Heiko Nowak. „Das Vertrauen ist nach und nach gewachsen und unseren Erfahrungsschatz aus diesem und anderen Industriezweigen bringen wir genauso bei Anfragen aus der Medizintechnik ein.“

Fortsetzung der Reihe geplant

Die Gespräche und die damit verbundenen Fragen werden sich in der Hörsaalruine 2013 auf den zweiten Teil der Lieferkette, also auf die Verknüpfung von Produktion und Endkundenbelieferung konzentrieren: Wie kommen die Produkte in die Krankenhäuser und Arztpraxen? Welche aktuellen Trends und Anforderungen müssen vom Medizintechnikhersteller berücksichtigt werden? Welche vorhandenen Lösungsansätze können Hersteller von Medizintechnik adaptieren, um ihre Position gegenüber dem Kunden und im Wettbewerb zu stärken?

Kontakt:

Rhenus AG & Co. KG

D-59439 Holzwickede

www.rhenus.de

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