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Interview
KI revolutioniert die Qualitätskontrolle im Spritzguss

Ein Gastbeitrag von Kistler 4 min Lesedauer

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Die manuelle Stichprobenkontrolle, die häufig zur Überprüfung der Qualitätsstandards im Spritzgießen eingesetzt wird, birgt zahlreiche Herausforderungen. In einem Forschungsprojekt untersuchen Kistler und die OST – Ostschweizer Fachhochschule, welche Lösungen maschinelles Lernen und Automatisierung bieten können. Im Interview erklärt Oliver Schnerr, Head of Sales – Integrated Solutions bei Kistler, wie diese Innovationen die Zukunft der Qualitätskontrolle prägen werden.

„Automatisierung und künstliche Intelligenz revolutionieren die Qualitätssicherung in der Spritzgießproduktion und ermöglichen präzisere und effizientere Prozesse“, sagt Oliver Schnerr, Head of Sales – Integrated Solutions bei Kistler.(Bild:  Kistler)
„Automatisierung und künstliche Intelligenz revolutionieren die Qualitätssicherung in der Spritzgießproduktion und ermöglichen präzisere und effizientere Prozesse“, sagt Oliver Schnerr, Head of Sales – Integrated Solutions bei Kistler.
(Bild: Kistler)

Herr Schnerr, Sie beschäftigen sich seit 30 Jahren mit der Qualitätssicherung beim Kunststoffspritzgießen – welche Ziele verfolgt Kistler mit dem Forschungsprojekt?

Wir wollen die Möglichkeiten der Kombination der vollautomatisierten optischen Qualitätssicherung mit der klassischen Prozessüberwachung mittels Werkzeuginnendruck und der Qualitätsmodellierung mit Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) erforschen. Im Vordergrund stehen verbesserte Datenqualität und optimierte Qualitätsvorhersagen durch maschinelles Lernen. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung der OST – Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil möchten wir zeigen, wie insbesondere die Spritzgießproduktion von diesen Innovationen profitieren kann. Durch die Automatisierung des gesamten Qualitätskontrollprozesses können wir menschliche Fehler minimieren und die Effizienz deutlich steigern.