France

Herzmonitoring Injizierbarer Herzmonitor mit künstlicher Intelligenz

Quelle: Pressemitteilung Biotronik 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Biotronik hat die CE-Zulassung und die Erstimplantation seines injizierbaren Herzmonitors in Europa bekannt gegeben. Durch den neuen KI-basierten Algorithmus und den Quick-View-Bericht wird eine einfache und effiziente Auswertung der falsch positiven Detektionen möglich.

Der Herzmonitor Biomonitor IV(Bild:  Biotronik)
Der Herzmonitor Biomonitor IV
(Bild: Biotronik)

Die Auswertung falsch positiver Detektionen kann einen erheblichen Zeitaufwand für Ärzte bedeuten. Der injizierbaren Herzmonitor (Englisch: insertable cardiac monitor; ICM) Biomonitor IV ist laut Angaben von Biotronik der einzige ICM auf dem Markt, der atriale und ventrikuläre Extrasystolen (AES und VES) voneinander unterscheidet[1,2] und mit branchenführender Signalqualität und hohem Übertragungserfolg ein zuverlässiges Patientenmanagement aus der Ferne ermöglicht.[3] Er ist mit Smart-ECG ausgestattet, einem System, das mithilfe von KI und Algorithmen die falsch positive Detektion von Vorhofflimmern (AF), Bradykardie, Tachykardie und Pause reduziert.[4,5] Smart-ECG erreicht eine 86-prozentige Reduktion falsch positiver Detektionen über alle wichtigen Arrhythmien hinweg, bei einer gleichzeitig hohen Sensitivität von 98 Prozent für klinisch relevante Episoden.[6]

Im Vergleich zu anderen ICMs auf dem Markt kann der Biomonitor IV laut Herstellerangaben Verbesserungen der Arbeitsabläufe durch weiterentwickelte Automatismen, intuitive Vorlagen und Berichte sowie klinisch relevante Informationen bieten.[1-7] Klinische Nachweise, wie die jüngste Veröffentlichung von Bisignani et al. zeigen, dass Smart-ECG die Arbeitsbelastung reduzieren und den Zeitaufwand für die Auswertung von Episoden um bis zu 42 Prozent verringern kann.[7] Die Verbesserungen im Biomonitor IV mit Smart-ECG basieren auf Algorithmen und Erkenntnissen der Biotronik, die in ein vollständig erklärbares maschinelles Lernsystem zur Filterung von falsch positiven AF-Episoden integriert sind.

Referenzen:

[1]Dukes et al., Novel PVC detection algorithm in an implantable cardiac monitor for longitudinal risk monitoring. Vorgestellt auf dem ESC-Kongress vom 25.–27. August 2023; Amsterdam, Niederlande.

[2]Marmerstein, Joseph et al. Evaluation of a Novel PVC and PAC Detection Algorithm in an Implantable Cardiac Monitor for Longitudinal Risk Monitoring. Heart Rhythm O2, Aug. 2023.

[3]Mariani JA, Weerasooriya R, van den Brink O, Mohamed U, Gould PA, Pathak RK et al. Miniaturized implantable cardiac monitor with a long sensing vector (BIOMONITOR III): Insertion procedure assessment, sensing performance, and home monitoring transmission success. J Electrocardiol. 2020;60:118–25. doi: 10.1016/j.jelectrocard.2020.04.004.

[4]Kapur et al., AI/machine learning AF algorithm improves clinical workflow in ICM. Vorgestellt auf der 16. Asia Pacific Heart Rhythm Society Scientific Session in Conjunction with CardioRhythm (APHRS 2023), 31. August–3. September, Hongkong.

[5]Iwai et al., Novel automated overread strategy significantly improves clinical workflow in ICM remote monitoring. Vorgestellt auf der 16. Asia Pacific Heart Rhythm Society Scientific Session in Conjunction with CardioRhythm (APHRS 2023), 31. August–3. September, Hongkong.

[6]AF-Filterung des SmartECG bei der Einstellung „Sehr spezifisch“. Sensitivität und Spezifität hängen von der programmierten Konfiguration des SmartECG-Filters ab. Daten liegen vor, 2023.

[7]Bisignani et al., Implantable cardiac monitors: Artificial intelligence and signal processing reduce remote ECG review workload and preserve arrhythmia detection sensitivity. Frontiers in Cardiovascular Medicine. Band 11 - 2024. doi: 10.3389/fcvm.2024.1343424.

(ID:50017395)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung