Preiserhöhung In 3 Schritten zu einer erfolgreichen Preisanpassung
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Krisen, Krieg und Inflation lassen die Preise überall in die Höhe schnellen. Auch Medizintechnik-Unternehmen nutzen Preiserhöhungen, um am Markt bestehen bleiben zu können. Die folgenden drei Tipps helfen bei der Umsetzung des hochsensiblen Themas.
Es sind harte Zeiten: 35 % der im Jahr 2019 vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und Industrieverband Spectaris befragten Medizintechnik-Unternehmen sehen ihre Existenz inzwischen als gefährdet an. Die Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine und Lieferengpässe sorgen für Preissteigerungen. Das wirkt sich auch auf die Medizintechnik-Branche aus. Die Unternehmen sind von deutlich höheren Preisen für Rohstoffe und Energie sowie Vorprodukte und Dienstleistungen betroffen. 87 % der Medizintechnik-Unternehmen spüren diese Belastungen nach einer diesjährigen DIHK-Umfrage sehr deutlich.
Zusätzlich verstärkt im Medizintechnik-Bereich die Medical Device Regulation (MDR) die ohnehin schon starken Herausforderungen. Die intensiveren Dokumentations- und Berichtspflichten zwangen bereits viele Lieferanten, ihre Geschäftstätigkeit aufzugeben. Dies führte laut Bundesverband Medizintechnologie (BV-Med) in Folge bei mehr als jedem dritten befragten Medizintechnik-Unternehmen zu einer Einstellung von Produkten bis hin zu ganzen Produktlinien. Die Dauer und v. a. die Kosten eines (erneuten) Konformitätsbewertungsverfahrens erhöhten sich parallel deutlich.
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