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Vertikaldrehmaschine Implantate aus Hochleistungskeramik herstellen

Quelle: Pressemitteilung Schuster Maschinenbau 1 min Lesedauer

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Aus schwierigen Werkstoffen wie Hochleistungskeramik neue Möglichkeiten fertigen – in Serie. Das ermöglicht Schuster Maschinenbau mit seiner VD-20-Vertikaldrehmaschine.

Modulares Multi-Talent, das die Medizintechnik revolutioniert: die VD 20 Vertikaldrehmaschine von Schuster.(Bild:  Schuster Maschinenbau)
Modulares Multi-Talent, das die Medizintechnik revolutioniert: die VD 20 Vertikaldrehmaschine von Schuster.
(Bild: Schuster Maschinenbau)

Bislang gab es keine Maschine, die Grünlinge aus Hochleistungskeramik problemlos ohne aufwändige Wartung bearbeiten konnte. Die Gründe: Der Pulverwerkstoff produziert extrem viel Staub und reagiert äußerst sensibel auf unsachgemäße Handhabung, was zu Beschädigungen und Mikrorissen führen kann. Schuster Maschinenbau hat sich der Herausforderung gestellt und eine Maschine entwickelt, die es selbst mit feinstem Staub aufnehmen kann: die VD 20. Mit der Vertikaldrehmaschine ist es nun möglich, Implantate aus abrasiven Grünkörpern akkurat zu drehen, bohren und fräsen – in Maßarbeit, hoher Qualität und in einer Serienproduktion mit großer Sorgfalt.

„Wir von Schuster können Lösungen anbieten, die das Leben von Menschen nachhaltig verbessern. Das ist eine große Motivation für uns alle. An unseren Maschinen und Produkten arbeiten wir deswegen mit besonders viel Sorgfalt und Hingabe“, erklärt Christopher Reich, Vertriebsingenieur bei Schuster Maschinenbau.

Hochleistungskeramik: der passende Werkstoff für Implantate

Auf Grund ihrer vielen positiven Eigenschaften ist Keramik ein gut geeigneter Werkstoff für medizinische Implantate und schafft – im Gegensatz zu Implantaten aus Metalllegierungen – einige Vorteile für die Patienten: Das Material ist nicht nur robust und widerstandsfähig, sondern auch biokompatibel. Das bedeutet, es verbindet sich mit menschlichem Gewebe und minimiert so das Risiko einer Abstoßung. Zudem ist Keramik einerseits deutlich leichter als Metall, was die Belastung auf den Knochen reduziert; andererseits sorgen ihre Härte und Verschleißfestigkeit für lebenslange Haltbarkeit. Patienten müssen sich somit keine Gedanken mehr über einen baldigen Austausch von Implantaten machen.

Weitere Artikel über Auftragsfertigung und Fertigungseinrichtungen finden Sie in unserem Themenkanal Fertigung.

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