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Forschungsprojekt 3D-Bioprinting Humanmaterialien für den 3D-Druck menschlichen Gewebes

Quelle: Pressemitteilung Up Nano 1 min Lesedauer

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Die für den 3D-Druck lebender Zellen benötigten Bio-Materialien werden derzeit auf tierischer Basis hergestellt. In einem Forschungsprojekt sollen nun Materialien auf der Basis von menschlichem Plazentagewebe für verschiedene 3D-Bioprinting-Technologien entwickelt werden.

3D-gedruckte Gewebestruktur mit einer aus menschlichem Plazentasubstrat gewonnenen Biotinte(Bild:  Bio Inx)
3D-gedruckte Gewebestruktur mit einer aus menschlichem Plazentasubstrat gewonnenen Biotinte
(Bild: Bio Inx)

Das 3D-Bioprinting zielt darauf ab, Gewebestrukturen für zahlreiche Anwendungen wie tierversuchsfreie Tests, Arzneimittel-Screening und regenerative Medizin herzustellen. Die verwendeten Bio-Materialien müssen dabei auf die Bedürfnisse von Zellen abgestimmt sein und sie während und nach dem Druckprozess am Leben erhalten. Derzeit werden die meisten Bio-Materialien auf tierischer Basis, z. B. Kollagen oder Gelatine, hergestellt. Die wenigen, auf dem Markt verfügbaren, Materialien aus menschlichem Gewebe haben eine geringe Bioaktivität und Druckleistung. Das IraSME-Forschungsprojekt „Human bioinks for 3D printing (HU3DINKS)“ zielt nun darauf ab, kommerziell erhältliche Materialien aus menschlichem Plazentagewebe in Bio-Materialien umzuwandeln, die sich problemlos im Extrusionsdruck und im hochauflösenden Laserdruck additiv fertigen lassen. Diese tierfreie Alternative soll auch die Prozesse und Bedingungen im menschlichen Gewebe besser abbilden.

Hochauflösende 2PP-gedruckte Strukturen in Gegenwart lebender Zellen(Bild:  Bio Inx)
Hochauflösende 2PP-gedruckte Strukturen in Gegenwart lebender Zellen
(Bild: Bio Inx)

Das HU3DINKS-Konsortium vereint Partner mit komplementärem Fachwissen aus Belgien und Österreich. THT Biomaterials aus Wien wird mit seinem Fachwissen über aus menschlicher Plazenta gewonnene Materialien beitragen. Bio Inx aus Gent ist Experte auf dem Gebiet der Entwicklung von Bio-Materialien für verschiedene Drucktechnologien und verantwortlich für die Umwandlung der aus menschlicher Plazenta gewonnenen Materialien von THT Biomaterials in gebrauchsfertige druckbare Formulierungen für verschiedene Drucktechnologien. Das Projekt wird auch von Morphomed aus Wien und ihrer medizinischen Seidentechnologie sowie von UpNano aus Wien, einem Spezialisten für die Entwicklung von hochauflösenden 2PP (Bio)-3D-Drucktechnologien, unterstützt. Zusätzlich wird das Ludwig Boltzmann Institut für Traumatologie (das Forschungszentrum in Zusammenarbeit mit der AUVA) für die biologische Validierung der neu entwickelten Biotinten verantwortlich sein.

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