Die digitale Mikroskopie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht und ermöglicht es, lebende Zellen und Zellprozesse in Echtzeit mit höchster Präzision zu beobachten. Auch wenn im Post-Processing spannende Entwicklungssprünge erreicht wurden – den Grundstein für die Visualisierung der filigranen Details in der mikroskopischen Welt legen hochwertige Optikkomponenten.
Die Optik ist und bleibt der Schlüssel zur Exzellenz in der digitalen Mikroskopie. Wie gut ein System arbeitet, wird maßgeblich von der Qualität der optischen Komponenten bestimmt.
(Bild: Wild Gruppe)
Die digitale Mikroskopie gewährt uns mit hochauflösenden Bildern Einblick in lebende Zellen und Zellprozesse in Echtzeit, was zu Fortschritten in der Krebsforschung, Genetik und Stammzellenforschung geführt hat. In der Pathologie hat die Digitalmikroskopie die Analyse von Gewebeproben revolutioniert, indem sie präzisere Diagnosen und die Zusammenarbeit von Pathologen weltweit ermöglicht. Auch in den Neurowissenschaften kann man heute dank dieser Systeme neuronale Netzwerke und Synapsen detaillierter und über längere Zeiträume hinweg beobachten.
In vielen Disziplinen machen Digitalmikroskope durch gestochen scharfe sowie kontrastreiche Bilder, eine enorme Bildauflösung, fortschrittliche Tools zur Bildverarbeitung und die Kombination mit anderen Digitaltechnologien feinste Details sichtbar. Keine Frage: Für die IT-Technologie ist es heute ein Leichtes, immense Datenmengen zu verarbeiten. Somit haben Digitalmikroskope die Grenzen der Diagnostik, effizienter Behandlungsmethoden und Forschung neu gesteckt. Doch ebenso außer Frage steht: Was die optischen Komponenten digitaler Mikroskope nicht aufnehmen, kann auch im Post-Processing nicht sichtbar gemacht werden.
Optik bestimmt Qualität maßgeblich mit
„Die Optik ist und bleibt der Schlüssel zur Exzellenz in der digitalen Mikroskopie. Wie gut ein System arbeitet, wird maßgeblich von der Qualität der optischen Komponenten bestimmt. Und genau diese sind unsere Spezialdisziplin“, betont Franz Aigner, Head of Business Development der Wild Gruppe. Diese bringt die Konzepte ihrer Kunden sicher und kostengünstig in die Serienfertigung. Und zwar dank langjährigem Optik-Know-how in der Entwicklung und Konzeption sowie verschiedener Spezialfähigkeiten in der Fertigung hochpräziser Optiken.
Komplexität und Anforderungen an Auftragsfertiger steigen
Speziell in der Digitalmikroskopie ist diese Kombination aus Kompetenz-Tiefe und -Vielfalt gefragt. Ein digitales Mikroskop kann man heute mit OCT-Technik oder anderen Digitaltechniken kombinieren. Auch die Nutzung mehrerer Sensoren, die in unterschiedlichen Wellenlängen aktiv sind, ist möglich. Dadurch werden nicht nur Oberflächen sichtbar, sondern auch Schnittbilder. Doch mit der Komplexität digitaler Mikroskope steigen auch die Anforderungen an Kompetenz, Präzision und Reinheit. Wild ist in der Lage, diesen hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Die Kompetenzen reichen von der Auswahl der optimalen Komponenten, dem Prozess-Engineering über die Festlegung des Produktions- und Montageprozesses, der Feinstreinigung und Reinraumfertigung bis hin zur exakten Abstimmung der Messtechnik. „Auch bei der Erstellung zulassungskonformer Dokumentationen gemäß MDR oder FDA kann der Kunde auf die kompetente Unterstützung von Wild vertrauen“, betont Stefan Werkl, Head of Business Unit Optical Technologies.
Wegweisende Innovation für den OP
Aktuelles Beispiel ist ein digitales Operationsmikroskop, das seit 2024 auf dem Markt ist. Es eröffnet neue Möglichkeiten in der dynamischen Visualisierung von Informationen und hat das Potenzial, für wegweisende Innovationen im OP-Bereich zu sorgen. Wild liefert das Komplettgerät. Schon sehr früh in der Projektphase hat der Kunde auf die Expertise des Technologiepartners aus Österreich vertraut. „Der heutige Optikblock basiert auf einem Konzept, das von uns entwickelt wurde“, sagt Manfred Gallé, Head of Business Unit Medical Technology.
Prozesskompetenz ebnet Weg zu neuen Toleranzbereichen
„Durch unsere Nähe zur Fertigung waren wir unter anderem bei der Definition des Montageprozesses eingebunden. Hier ging es um Fragen wie ‚Welche Messparameter sind notwendig?‘ oder ‚Wie sollen einzelne Montagevorrichtungen aussehen?‘“, so Gallé. Das zeigt: Um in neue Toleranzbereiche vorzudringen, muss mehr stimmen als das technische Equipment und Fachwissen rund um Fertigungstechniken wie Positionierfräsen und Zentrierdrehen. „Wir feilen ständig an unseren Prozessen, die eine permanente Weiterentwicklung erfahren.“
Photonic liefert Beleuchtung
Die komplette Beleuchtung des Systems kommt ebenfalls von der Wild Gruppe. Photonic liefert die komplette Beleuchtungseinheit. „Die Qualität der Ausleuchtung ist essenziell für das Bild, das nachher entsteht“, betont Stefan Zotter, Photonic Managing Director. Das betrifft grundsätzlich jedes Mikroskop. Bei diesem jedoch gab es besondere Herausforderungen. Als Beispiel nennt Zotter einen OP-Modus, bei dem über einen kurzen Zeitraum mehr Licht ins Auge eingestrahlt wird. „Die Lichtintensität ist dabei deutlich höher, aber auch kritisch und muss entsprechend überwacht werden“, erklärt der Beleuchtungsexperte.
Stand: 08.12.2025
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