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Kunststoff-Tiefziehen
Medizinische Kunststoff-Tiefziehteile digital beschaffen

Ein Gastbeitrag von Moritz Bittner* 4 min Lesedauer

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Hersteller medizinischer Kunststoffverkleidungsteile müssen strenge Qualitätsanforderungen erfüllen und kosteneffizient produzieren. Lösungen wie Rapid Prototyping und digitale Beschaffungsplattformen bieten hierbei wertvolle Unterstützung. Sie ermöglichen eine schnelle Herstellung von Prototypen und optimieren den gesamten Beschaffungsprozess – von der Angebotsanfrage bis hin zur termingerechten Lieferung.

Lüftungsschlitze beim MSOT-Gerät(Bild:  Bebop Media/Formary)
Lüftungsschlitze beim MSOT-Gerät
(Bild: Bebop Media/Formary)

Dem Markt für medizinische Geräte wird eine rasante Wachstumsprognose in Aussicht gestellt. Gründe dafür sind neben einer alternden Bevölkerung, chronischen Erkrankungen und Schwellenländermärkten nicht zuletzt eine steigende Nachfrage nach Prävention und innovativen Methoden sowie der technologische Fortschritt.

Das Kunststoff-Tiefziehverfahren gewinnt dabei aus technischen und wirtschaftlichen Gründen immer mehr an Bedeutung. Generell bieten Kunststoffe viele Vorzüge gegenüber Silikonen, Metallen oder Verbundstoffen, sodass sie sich für viele medizinische Geräte gut eignen. Sie bestechen u. a. durch ihr leichtes Gewicht, Biokompatibilität und chemische Beständigkeit, besitzen jedoch auch gute elektrische Isoliereigenschaften, Schutz vor Korrosion, UV und thermische Isolierung. Sie sind außerdem kosteneffizient und ermöglichen eine schnelle Produktion.