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Interview
Die Wearables der Zukunft

Quelle: TU München 3 min Lesedauer

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Wearables wie Smartwatches oder Sensorringe sind bereits fester Bestandteil unseres Alltags und beliebte Geschenke zu Weihnachten. Sie tracken unseren Puls, unsere Schrittzahl oder auch unseren Schlafrhythmus. Auf welche Weise können sie schon heute unser Verhalten beeinflussen und welche zukünftigen Entwicklungen sind möglich? Im Interview gibt Can Dincer, Professor für Sensors and Wearables for Healthcare an der Technischen Universität München (TUM), Einblicke in seine Forschung.

Can Dincer, Professor für Sensors and Wearables for Healthcare, gibt Einblicke in seine Forschung.(Bild:  Andreas Heddergott / TU München)
Can Dincer, Professor für Sensors and Wearables for Healthcare, gibt Einblicke in seine Forschung.
(Bild: Andreas Heddergott / TU München)

Herr Dincer, was versteht man unter Wearables?

Unter Wearables fällt zunächst alles, was man am Körper tragen kann. Im engeren Sinne gehört zu einem Wearable aber eine elektronische Komponente. Also beispielsweise Smartwatches oder Smartringe, die mithilfe verschiedener Sensoren unsere aktuelle Gesundheit, Fitness, Stress und Schlafqualität überwachen. Die heutigen Systeme basieren dabei meistens auf physikalischen Größen. Sie messen also Werte wie den Blutdruck, den Sauerstoffgehalt, die Hydratation oder wie lange und wie gut wir geschlafen haben. Für unsere Forschung sind aber insbesondere auch chemische und biologische Signale von Bedeutung. Wir versuchen dabei Biomarker wie Hormone oder Proteine, Medikamente wie beispielsweise Antibiotika, sowie Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien, die üblicherweise im Blut bestimmt werden, in anderen Bioflüssigkeiten nachzuweisen.

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