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Hackerangriffe auf medizinische Geräte
Cyber-Resilienz in der Medizintechnik

Ein Gastbeitrag von Pantelis Astenburg 5 min Lesedauer

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Intelligente Medizintechnik ermöglicht es, Patienten- und Gesundheitsdaten effizienter zu nutzen, Messdaten besser zu analysieren und Prozesse zu beschleunigen – zugunsten der Patienten und des medizinischen Personals. Smarte Medizingeräte bieten jedoch auch Einstiegspunkte für Cyberkriminelle. Hier braucht es Sicherheitsansätze, die Netzwerke resilient machen und Angriffe eindämmen.

Das Thema Resilienz gewinnt in allen Branchen zusehens an Bedeutung.(©  your_photo – Getty Images via Canva)
Das Thema Resilienz gewinnt in allen Branchen zusehens an Bedeutung.
(© your_photo – Getty Images via Canva)

Längst ist das Internet der Dinge auch in der Medizin angekommen. So werden in der Medizintechnik immer mehr Geräte untereinander und mit dem Internet vernetzt. Das ist sinnvoll, denn Messdaten, Echtzeit-Überwachung, Patienteninformationen, Röntgen-, CT- und MRT-Bilder, Daten zu Medikamenten und viele andere Informationen stehen dem medizinischen Personal so schneller und effektiver zur Verfügung. Gerade bei medizinischen Behandlungen spielt Geschwindigkeit eine große Rolle und es ist wichtig, dass die behandelnden Ärzte alle nötigen Daten möglichst schnell zur Verfügung haben. Die elektronische Patientenakte wird dabei in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen.

Doch der Einsatz vernetzter IT im Gesundheitswesen schafft auch Angriffsflächen für Cyberkriminelle. Die Antwort darauf sollte jedoch nicht weniger Vernetzung, sondern mehr Cybersicherheit sein. So kann auch in Zukunft eine möglichst effiziente Behandlung der Patienten bei gleichzeitiger Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet werden.