France

Koordinatenmesssysteme Automatische CT-Messung individualisierter Implantate

Quelle: Pressemitteilung Werth Messtechnik 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Anforderungen an die Messtechnik für die Implantate-Fertigung ist hoch. Koordinatenmesssysteme ermöglichen schnelle, hochauflösende Messungen und sind vollständig automatisierbar. Mit intelligenten Softwareverfahren können mehrere Implantate gemeinsam gemessen und die individuellen Messprogramme automatisch erstellt werden.

Intelligente Softwareverfahren in der Messsoftware Win Werth ermöglichen beispielsweise fertigungsbegleitende Implantatmessungen mit minimalen Zykluszeiten.(Bild:  Werth Messtechnik)
Intelligente Softwareverfahren in der Messsoftware Win Werth ermöglichen beispielsweise fertigungsbegleitende Implantatmessungen mit minimalen Zykluszeiten.
(Bild: Werth Messtechnik)

Die Verbreitung additiver Fertigungsmethoden ist die Grundlage für den Trend zur Individualisierung von Implantaten in der Medizintechnik. Bei Losgröße 1 wird das Werkstück nur einmal konstruiert, einmal produziert und einmal gemessen, sodass sich ein hoher Aufwand für die Fertigung ergibt. Die Konstruktion der Implantate wird teilweise automatisiert. Nach einem medizinischen CT-Scan des relevanten Bereichs, z. B. eines Knochenbruchs, kann der Chirurg direkt am Datensatz des Knochens Stützpunkte verteilen, an denen das Implantat mit dem Knochen verschraubt werden soll. Die Software des Implantat-Herstellers berechnet anschließend die notwendige Geometrie, um eine sichere und dauerhafte Befestigung zu gewährleisten. Die Herstellung des Implantates kann dann vollautomatisch, z. B. im 3D-Druck-Verfahren, erfolgen.

Die Anforderungen an die Messtechnik sind hoch. Die Implantate verfügen teilweise über extrem komplizierte Geometrien, welche in kurzer Zeit erfasst werden müssen, sodass eine hohe Auflösung bei geringer Messzeit erforderlich ist. Zudem muss insbesondere bei Losgröße 1 der Programmieraufwand für die Auswertung und damit die Zykluszeit minimiert werden. Mehrere gemeinsam produzierte Aufträge können zeitsparend in derselben Vorrichtung gemessen und müssen den jeweiligen Patienten eindeutig zugeordnet werden.

Werth-Tomo-Scope-Koordinatenmessgeräte mit Longlife-Transmissionsquellen ermöglichen die hohe Auflösung, die z. B. für die Messung von Gewindegeometrien in Knochenplatten erforderlich ist. Zur Rationalisierung der Messprozesse lassen sich die Geräte mit Werkstückwechslern, beispielsweise für mannlose Messungen über Nacht, ausstatten. Es können auch verschiedene Werkstücke beliebig auf eine oder mehrere Vorrichtungen verteilt werden. Für die berührungslosen Messungen werden keine aufwendig hergestellten Vorrichtungen zur Fixierung der Werkstücke benötigt.

In den letzten Jahren hat Werth zusammen mit Kunden intelligente Softwareverfahren entwickelt und in die Messsoftware Win Werth integriert. Win Werth erkennt das individuelle Implantat vollautomatisch und generiert dann das entsprechende Messprogramm. Die Zuordnung der Messdaten zum Patienten anhand der Seriennummer und die Erstellung des Messprotokolls erfolgen ebenfalls vollautomatisch. Damit entfällt eine zeitaufwendige individuelle Programmerstellung. Zusätzlich hierzu bietet die hohe Messgeschwindigkeit pro Werkstück eine erhebliche Zeitersparnis im Herstellungsprozess.

(ID:50686778)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung