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Roboterbasiertes Medizinprodukt
Arthur, der Arthritis-Roboter

Ein Gastbeitrag von Jonas Micheler* 5 min Lesedauer

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Der dänische Medizingeräte-Entwickler Ropca hat in Zusammenarbeit mit Kuka das roboterbasierte Medizinprodukt Arthur in den Einsatz in Kliniken gebracht. Es basiert auf dem Leichtbauroboter LBR Med und unterstützt die frühzeitige Diagnose von rheumatoider Arthritis. So kann eine Behandlung schneller begonnen werden – ein wichtiger Faktor für den Therapieerfolg.

Nach der robotergestützten Ultraschalluntersuchung erhält der Arzt hochauflösende Bilder der geschädigten Gelenke. (Bild:  Kuka)
Nach der robotergestützten Ultraschalluntersuchung erhält der Arzt hochauflösende Bilder der geschädigten Gelenke.
(Bild: Kuka)

Ropca ApS wurde von Thiusius Rajeeth Savarimuthu und Søren Andreas Just als Spin-off der University of Southern Denmark (SDU) in Odense gegründet. Mit Stolz präsentieren sie nun Arthur, ihren Arthritis-Scan-Roboter. Das System kann selbstständig Ultraschall-Scans der Hände von Patienten durchführen.

Ropca begann den Evaluierungsprozess zunächst mit lokalen Robotik-Unternehmen, erkannte aber schnell, dass sie einen medizinisch zertifizierten Roboter benötigten. Der LBR Med von Kuka bietet genau das, wonach sie suchten. Aufgrund seiner Zertifizierung nach medizintechnischen Standards konnten sich die Entwickler auf die Regularien rund um ihre Applikation konzentrieren. Dadurch wurde der bürokratische Aufwand drastisch reduziert und der Markteintritt beschleunigt.