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Arburg auf der Fakuma Allrounder 520 A: IML-Anwendung für die Medizintechnik

Quelle: Pressemitteilung Arburg 1 min Lesedauer

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Vom 17. bis 21. Oktober wird Arburg auf der Fakuma in Friedrichshafen mit mehreren Exponaten vertreten sein. Besonders interessant für die Medizintechnik: Die Präsentation einer In-Mould-Labelling-Anwendung.

Eine Anwendung für die Medizintechnik demonstriert ein elektrischer Allrounder 520 A Ultimate: Die Hochleistungsmaschine produziert auf der Fakuma 2023 im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts IML-Zentrifugenröhrchen.(Bild:  Arburg)
Eine Anwendung für die Medizintechnik demonstriert ein elektrischer Allrounder 520 A Ultimate: Die Hochleistungsmaschine produziert auf der Fakuma 2023 im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts IML-Zentrifugenröhrchen.
(Bild: Arburg)

Arburg ist auf der Fakuma 2023 mit neun Exponaten auf dem Stand 3101 in Halle A3 sowie mit zehn weiteren Maschinen auf Partnerständen präsent. Während das In-Mould-Labelling (IML) bei Verpackungsprodukten Standard ist, wird dieses Verfahren in der Medizinbranche noch kaum angewandt. Am Beispiel gelabelter Zentrifugenröhrchen präsentiert Arburg erstmals eine IML-Anwendung mit Mehrwert für die Pharmaindustrie und Medizintechnik. An dem IML-Gemeinschaftsprojekt rund um einen elektrischen Allrounder 520 A in Reinraumausführung sind die Partner Kebo (Werkzeug), MCC/Verstraete (Label), Beck (Automation) und Intravis (Kameraprüfung) beteiligt.

Funktionsintegration mittels IML-Label

Die IML-Labels ermöglichen eine Funktionsintegration in einem Schritt ohne z. B. mit Ausschuss verbundenes Bedrucken oder weitere nachfolgende Arbeitsschritte. Der Fertigungsprozess erfolgt damit schnell, platzsparend, kosteneffizient und ohne zusätzliches Hygienerisiko. Voraussetzung für eine reibungslose digitale Kommunikation zwischen Patient und Arzt oder Home-Care-Anwendungen ist eine intelligente Verknüpfung von Daten. Über individuelle Codes lassen sich z. B. Prozess-, Qualitäts- und Patienten-Daten zu 100 Prozent für jedes einzelne Teil rückverfolgen. Aber auch die Überwachung von Temperaturprofilen oder Informationen zu Recycling und Lagermanagement sind damit umsetzbar.

Elektrische Hochleistungsmaschine für die Medizintechnik

Das Exponat, ein elektrischer Allrounder 520 A „Ultimate“ mit 1.500 kN Schließkraft, ist für schnelle und anspruchsvolle Prozesse wie Dünnwandanwendungen ausgelegt. Die Hochleistungsmaschine in Reinraumausführung erfüllt die Anforderungen der ISO-Klasse 7. Mit einem 8-fach-Werkzeug von Kebo werden je 15 Milliliter fassende Röhrchen aus PP gefertigt. Zum Aufbringen der Labels kommt ein Label-Verstellkopf von Beck zum Einsatz, die optische Kontrolle erfolgt über ein Kamerasystem von Intravis. Die servoelektrischen Antriebe der Spritzgießmaschine stellen eine präzise und reproduzierbare Werkzeugpositionierung sicher. Bei dem Exponat wurde zudem Augenmerk auf einen geringen CO2-Fußabdruck, Energieeffizienz und eine kompakte Produktionszelle gelegt.

Arburg auf der Fakuma: Halle A3, Stand 3101

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