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Ausbildung an anatomischen Modellen 3D-gedruckte Trainingsmodelle für Augenlidoperationen

Quelle: Pressemitteilung Stratasys 2 min Lesedauer

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Um Europas erste 3D-gedruckte anatomische Augenmodelle für das Training von Lidoperationen herzustellen, setzen Addion und Eyecer.at die Stratasys-Digital Anatomy-Lösung ein. Die Lösung, die bereits vom Anatomischen Institut der Universität Innsbruck implementiert wurde, ermöglicht es Chirurgen und Medizinstudenten, schwierige Eingriffe mit hoher Genauigkeit und Realismus zu üben.

Mithilfe des lebensechten anatomischen Modelles können Mediziner ihre Fähigkeiten verbessern und die Behandlungsergebnisse für Patienten optimieren.(Bild:  Medizin Universität Innsbruck)
Mithilfe des lebensechten anatomischen Modelles können Mediziner ihre Fähigkeiten verbessern und die Behandlungsergebnisse für Patienten optimieren.
(Bild: Medizin Universität Innsbruck)

Mithilfe der Polyjet-3D-Drucktechnologie von Stratasys kann die Addion GmbH die komplexe Anatomie des menschlichen Auges und des umgebenden Gewebes – einschließlich Haut, Muskeln und Fettschichten – mit lebensechter Präzision reproduzieren. Die Technologie ermöglicht auch die Simulation seltener oder komplexer Pathologien. Sie bietet Auszubildenden so die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in einem breiteren Spektrum realer chirurgischer Szenarien zu entwickeln, von der Rekonstruktion verletzter oder chirurgisch beeinträchtigter Augenlider bis hin zu elektiven Eingriffen zur Verbesserung der Ästhetik der Patienten. Da die medizinischen Einrichtungen keine Leichen oder Tiermodelle mehr für das Training benötigen, sind keine gekühlten Räume mehr notwendig. Gleichzeitig profitieren sie von sicheren, einheitlichen und kosteneffizienten Schulungen, ohne Kompromisse bei der Modellqualität eingehen zu müssen.

3D-Druck erweitert die Grenzen der medizinischen Simulation

Durch die Integration dynamischer Funktionen wie der Simulation des Blutflusses in gedrucktem Gewebe hilft Stratasys Chirurgen dabei, die taktilen und visuellen Herausforderungen realer Eingriffe in einer kontrollierten, wiederholbaren Umgebung zu erleben.

„Die additive Fertigung mit Digital Anatomy kombiniert Materialwissenschaft und medizinisches Fachwissen, um das tatsächliche Verhalten von menschlichem Gewebe nachzubilden“, erklärt Erez Ben Zvi, VP Healthcare bei Stratasys. „Die Zusammenarbeit von Addion mit der Universität Innsbruck ist ein Beispiel dafür, wie fortschrittliche Simulationen sowohl die chirurgische Leistung als auch die Patientenversorgung verbessern können – und medizinischen Einrichtungen dabei helfen, effizienter, sicherer und in größerem Umfang zu schulen.“

Die Digital Anatomy-Lösung von Stratasys wird von Krankenhäusern, Universitäten und Medizinprodukteherstellern weltweit genutzt, um fortschrittliche 3D-gedruckte Modelle für Training, Patientenaufklärung, Gerätetests und präoperative Planung herzustellen. Durch die Schaffung ethischer, konsistenter und skalierbarer Schulungsumgebungen hilft sie Gesundheitseinrichtungen, Kosten zu senken, logistische Hürden zu beseitigen und den Lernprozess zu beschleunigen.

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