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Digitalisierung
Wie die digitale Fernwartung in der Medizintechnik eingesetzt werden kann

Ein Gastbeitrag von René Zölfl* 5 min Lesedauer

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Die digitale Transformation eröffnet auch der Medizintechnik bei Produkten und Prozessen ganz neue Möglichkeiten. Welche, das demonstriert das Tuttlinger Unternehmen Karl Storz, das sich vom reinen Hersteller medizinischer Geräte zum softwarebasierten Produkt- und Serviceanbieter wandelt. Wie Klinken und Patienten davon profitieren, erklärt ein Systemingenieur.

Die Geräte-Fernwartung im OP kann Kosten und Aufwand für alle Beteiligten reduzieren.(Bild:  Uni Heidelberg)
Die Geräte-Fernwartung im OP kann Kosten und Aufwand für alle Beteiligten reduzieren.
(Bild: Uni Heidelberg)

Rein digitale Software-Updates sind im Consumer-Bereich längst üblich und selbst in der sicherheitskritischen Autobranche verbreitet. Obwohl sich die Medizintechnik ebenfalls stark digitalisiert hat, werden hier reibungslose Remoteservices eher weniger nachgefragt. Es scheint, als ob die Kunden Vorteile durch intelligente Vernetzung noch nicht wirklich ausschöpfen. Der Blick für die neuen Möglichkeiten muss womöglich noch geweitet werden.

„In der Vergangenheit liefen medizinische Geräte wie ein Schweizer Uhrwerk. Einmal in Betrieb genommen, musste nicht mehr viel unternommen werden“, sagt Marco Zeller, Systemingenieur bei Karl Storz. Doch die Zeiten sind vorbei. „Viele der heutigen Anforderungen lassen sich nur durch hochintelligente Software und eine Vernetzung der Produkte erreichen. Die medizinischen Systeme sind dadurch komplexer geworden und die ursprüngliche Einfachheit der Produkte hat sich durch die Digitalisierung verändert“, erklärt Zeller.