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gesponsertAgenturmodelle der Zukunft Wenn Kunde und Agentur maximal verschmelzen

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Vor fünf Jahren hatte Stefan Vilsmeier, Gründer und CEO des Medizintechnikherstellers Brainlab, die Idee einer einzigartigen Form einer Kooperation: Die Übertragung der Marketingleitung seines Unternehmens an den Chef seiner Digitalagentur. Eine Zwischenbilanz über eine besonders erfolgreiche Art der Zusammenarbeit.

Tobias Schalkhaußer & Stefan Vilsmeier(Bild:  Roman Job)
Tobias Schalkhaußer & Stefan Vilsmeier
(Bild: Roman Job)

Wenn Stefan Vilsmeier den Chef seiner Digital- und Kommunikationsagentur sprechen will, muss er nicht erst seine Assistentin bitten, einen Termin zu vereinbaren. Er muss auch nicht warten, bis Tobias Schalkhaußer, Gründer und Geschäftsführer der Münchner Digitalagentur schalk&friends, sich auf den Weg von der Münchner Theresienwiese zur Firmenzentrale an den östlichen Stadtrand macht. Denn dort sitzt dieser ohnehin jeden Tag, seit nunmehr vier Jahren: als Executive Vice President Strategic Marketing, Digital & Product Management der Brainlab AG. Schalkhaußer berichtet direkt an den Vorstand. Der 48-jährige Vater zweier Töchter und sein Agenturteam sind fester Teil des Unternehmens.

Bereits 2013 tauchte das rund 2.200 Mitarbeiter*innen zählende Unternehmen Brainlab – weltweit in Fachkreisen bekannt für seine innovativen Lösungen im Bereich Chirurgie, Radiochirurgie und der Digitalisierung von OP-Sälen – im Kundenportfolio der 1998 gegründeten Digitalagentur auf. Die Zusammenarbeit startete mit einem Klassiker: Dem dringend notwendig gewordenen Relaunch der globalen Website. Es folgten ein Pflegevertrag, Produktspecials und ein Content Management System, das den strengen Dokumentationsanforderungen der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) gerecht wurde. Sogar beim Recruiting von Marketingfachkräften half die Agentur aus. Doch eine besonders erwähnenswerte oder gar revolutionäre Partnerschaft, die über einen klassischen Agenturvertrag hinausgeht, war die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen damals noch nicht.

„Wir sind Teil des Kunden geworden“

Bis Vilsmeier an einem kalten Dezemberabend 2018 Schalkhaußer anrief: „Wir müssen im Marketing endlich schneller werden. Wir brauchen digitale Marketingexpertise in unserem Haus. Möchtest du die Leitung der Abteilung übernehmen?“ Nur zwei Monate später bezog Schalkhaußer sein Büro im repräsentativen Hauptquartier, das den Tower des ehemaligen Flughafens München-Riem integriert. So wie auch Schalkhaußer und seine Agentur integriert wurden: „Keiner von unserem Team spricht noch vom Kunden – wir sind Teil der Brainlab-Familie geworden“, sagt Schalkhaußer. Brainlab ist sein berufliches Zuhause geworden. Um die operativen Details bei schalk&friends kümmern sich inzwischen seine beiden Nachfolger Matthias Bierich und Alexander Reinhold sowie Mitgründer Sven Maier. Schalkhaußer kommt nur noch freitags zur Geschäftsführer-Brotzeit in das Agenturhaus nach Sendling, um strategische Themen seines Brainlab-Inhouse-Teams, rund um die 60-köpfige Agentur und der rund 50 anderen Kunden zu besprechen.

Dass Schalkhaußer heute obere Führungskraft seines Kunden ist, hat Barrieren niedergerissen und Kräfte entfaltet: „Natürlich versucht man als Dienstleister, immer möglichst nah an seine Kunden heranzurücken und sich mit ihnen und ihren Produkten zu identifizieren. Doch das Kundenteam der Agentur mit der Marketingabteilung des Kunden zu verschmelzen, hat zu einer gemeinsamen Mission geführt, die in einem klassischen Dienstleistungsverhältnis nicht vorstellbar ist“, so Schalkhaußer. Und weiter: „Wir spielen nicht mehr das allseits bekannte Spiel, die Art von Business-Volleyball, bei dem sich Kunde und Agentur den Ball immer wieder ins andere Feld schmettern – meistens in Form von E-Mails. Wir stehen jetzt auf der gleichen Seite des Netzes, spielen als ein Team.“

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Eine Abteilung, ein Purpose, gemeinsame Zielvorgaben

Die Liste an Erfolgen ist lang: Die deutlich kreativere Ausrichtung des PR-&-Communication- sowie des Brand-&-Design-Teams haben die Abteilung kommunikativ fit gemacht und versetzt sie in die Lage, alle Themen von der Markenstrategie bis hin zur Produktkommunikation inhouse abzubilden. Die Entwicklung des neuen Markenauftritts, von Launchkampagnen oder des Employer Brandings ist deutlich schneller geworden, da interne Abstimmungen bei der Agentur weggefallen sind – der Prozess findet nun integriert und maximal iterativ beim Kunden statt. Und da Schalkhaußer seine langjährige Erfahrung in agilen Arbeitsweisen mitgebracht hat, wurden auch Prozesse effizienter.

So gut optimierte Prozesse auch sind, der größte Hebel ist aber die gemeinsame Identifikation der Teams mit dem Unternehmen. Eine Führungskraft für Marketingabteilung und Agenturteam, das bedeutet auch ein gemeinsamer Purpose. Ebenso wie gemeinsame Abteilungsziele, die sich in den persönlichen Zielvorgaben der Mitarbeiter*innen wiederfinden, egal ob sie auf der Payroll von Brainlab oder von schalk&friends stehen. Auf diese Weise ist aus einer formalen Zusammenarbeit eine gemeinsame Abteilungskultur entstanden, in der die meisten Hürden in den Köpfen minimiert wurden.

Größtmögliche Wirkung

Das Modell ist aus Sicht von Vilsmeier so erfolgreich, dass er Schalkhaußer nun auch die Verantwortung für das Produktmanagement anvertraut hat. Damit sind alle Themenfelder von Markenführung und Produktstrategie bis zu Marketing, Design, PR, Social Media, interne Kommunikation, Events&Exhibits, Customer Marketing und auch die technologische Implementierung vollständig integriert.

„Wir haben die Ziele dieser ungewöhnlich engen Kooperation voll erreicht: Unser Marketing ist effizienter und effektiver als je zuvor und erfüllt heute den Anspruch des gesamten Unternehmens, die größtmögliche Wirkung zu entfalten“, so Vilsmeier. Und wenn er wieder einmal eine neue Idee hat und dafür dringend seinen Agenturchef sprechen muss, dann besucht er ihn einfach in seinem Büro ein paar Gänge weiter, wo dieser mit seinen rund 120 Leuten sitzt. Und dann geht alles wie immer sehr schnell. Denn trotz seiner jetzt gut vier Jahre andauernden Festanstellung beim Kunden: Agenturmensch ist Tobias Schalkhaußer immer geblieben.

Über Brainlab

Brainlab digitalisiert medizinische Abläufe von der Diagnose bis zur Therapie, um Ärzt:innen und Patient:innen bessere Behandlungsmöglichkeiten zu bieten. Das innovative Ökosystem von Brainlab bildet die Grundlage für moderne Medizin in 6300 Krankenhäusern in 120 Ländern. Das vor mehr als 30 Jahren in München gegründete Unternehmen beschäftigt 2200 Mitarbeiter:innen an 25 Standorten.
Weitere Informationen finden Sie auf den Unternehmenschannels wie der Homepage sowie auf LinkedIn, Twitter, Facebook und Instagram.

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