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VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.

28.10.2025

Mehr als Pflicht – Dokumentation als Teil technischer Verantwortung

Ohne nachvollziehbare Dokumentation gibt es keine sichere Konstruktion. Warum technische Dokumentation heute ein Schlüssel für Qualität, Effizienz und Wissenstransfer ist.

Steigende Qualitätsanforderungen, strengere Prüfvorgaben und komplexere Entwicklungsprozesse machen die technische Dokumentation zu einem zentralen Bestandteil moderner Ingenieurarbeit.

Sie ist nicht nur gesetzliche Pflicht beim Inverkehrbringen von Maschinen, sondern zugleich Ausdruck technischer Verantwortung. Denn sie hält fest, wie und warum konstruktive Entscheidungen getroffen wurden.


Mehr als Pflicht - ein zentrales Element technischer Verantwortung

Technische Dokumentation beschreibt den gesamten Entwicklungsprozess: von der Berechnung und Auslegung über Materialdaten bis hin zu Belastungsannahmen und Prüfergebnissen.

Sie schafft Nachvollziehbarkeit intern im Projektteam, gegenüber Kunden und bei externen Prüfstellen.

Fehlen diese Nachweise oder sind sie unvollständig, gefährden Unternehmen nicht nur die Inbetriebnahme, sondern auch Haftungssicherheit und Qualitätsnachweise.

Wie Reinhard Blömer, Geschäftsführer der MDESIGN group, betont:

„Dokumentation bedeutet nicht Aufwand, sondern Verantwortung. Sie hält fest, was wir als Ingenieure geschaffen haben.“

Dokumentation optimiert Prozesse und Wissenstransfer

Eine gut strukturierte Dokumentation ist nicht nur Nachweisführung, sondern Prozessoptimierung.

Gerade in dynamischen, international aufgestellten Projektteams sichert sie den Informationsfluss, wenn Rollen wechseln oder Projekte übergeben werden.

Zentral hinterlegte Berechnungsdaten und Randbedingungen schaffen Transparenz, verhindern Wissensverlust und ermöglichen effiziente Weiterarbeit.

Digitale Systeme wie MDESIGN unterstützen Unternehmen dabei, Wissen zu sichern, Prozesse zu standardisieren und Fehlerquellen zu minimieren. Langfristig spart das Zeit, Kosten und reduziert Risiken.


Grenzen individueller Dokumentation

Noch immer dokumentieren viele Ingenieure ihre Berechnungen manuell oder in selbst erstellten Excel-Dateien.

Was zunächst flexibel erscheint, führt langfristig zu fehlender Standardisierung, höherer Fehleranfälligkeit und Wissensverlust, sobald erfahrene Mitarbeitende ausscheiden.

Ohne strukturierte Dokumentation bleibt wertvolles Wissen in Datensilos verborgen und ist für zukünftige Systeme, etwa KI-gestützte Entwicklungsumgebungen, kaum nutzbar.

Vom Berechnungsmodell zum normgerechten Nachweis

Moderne Entwicklungsprozesse integrieren die Dokumentation direkt in die Berechnungsumgebung.

In MDESIGN werden Eingaben, Formeln, Normen und Ergebnisse automatisch zu einem prüffähigen Nachweisbericht zusammengeführt. Somit sind sie vollständig, nachvollziehbar und mehrsprachig.

Die Berichte lassen sich direkt im ISO-konformen PDF/A-1a-Format ausgeben: Revisionssicher und langzeitarchivierbar, wie es von Prüfinstanzen gefordert wird.

Fazit – Dokumentation als Qualitätsmerkmal

Technische Dokumentation ist weit mehr als eine gesetzliche Pflicht.

Sie sichert Wissen, stärkt die Nachvollziehbarkeit und wird damit zum Qualitätsmerkmal verantwortungsvoller Ingenieurarbeit.

Mit digitalen Werkzeugen wie MDESIGN lassen sich Dokumentation, Nachweisführung und Wissenstransfer effizient verbinden. Dies sorgt für nachvollziehbare, sichere und zukunftsfähige Konstruktionen.


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