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Kooperation Siemens Healthineers tritt für nachhaltige Radiologie ein

Quelle: Pressemitteilung Siemens Healthineers 3 min Lesedauer

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Siemens Healthineers und die European Society of Radiology (ESR) bündeln ihre Kräfte, um eine ressourcenschonende, zugängliche und umweltfreundlichere Radiologie zu gestalten. Angesichts sich verschärfender Herausforderungen im globalen Gesundheitssektor und seiner Verantwortung für 4,4 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen will diese Kooperation die kritische Rolle der Radiologie für eine gesündere Zukunft für Mensch und Umwelt unterstreichen.

Priorisierung eines nachhaltigen Lebenszyklus: Upgrade eines Computertomographen bei einem Kunden in Fürth.(Bild:  Siemens Healthineers)
Priorisierung eines nachhaltigen Lebenszyklus: Upgrade eines Computertomographen bei einem Kunden in Fürth.
(Bild: Siemens Healthineers)

Zentral für Siemens Healthineers und der European Society of Radiology (ESR) ist, dass ein nachhaltiges Gesundheitswesen weit über das Reduzieren der Umweltbelastung hinausgeht. „Wenn wir über die Schaffung einer nachhaltigen Zukunft im Gesundheitswesen sprechen, müssen wir auch darauf achten, einen gleichberechtigten Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Versorgung zu gewährleisten, Ressourcen zu optimieren, um Verschwendung zu vermeiden, und in Technologien zu investieren, die die Effizienz verbessern. Digitale Bildgebungslösungen tragen beispielsweise dazu bei, unnötige Wiederholungsscans zu reduzieren, während KI-unterstützte Diagnosen die Genauigkeit verbessern und sowohl die Belastung der Patientinnen und Patienten als auch den Ressourcenverbrauch minimieren. Ein wirklich nachhaltiges Gesundheitssystem priorisiert langfristige Patientenergebnisse, betriebliche Resilienz und Umweltverantwortung gleichermaßen“, sagt Andrea Rockall, Präsidentin der ESR.

Nachhaltigkeit über Umweltverträglichkeit hinaus

„Entscheidend ist der verantwortungsvolle und nachhaltige Umgang mit allen uns zur Verfügung stehenden Ressourcen – einschließlich Material, Zeit und Personalkapazitäten“, ergänzt André Hartung, Leiter Diagnostic Imaging bei Siemens Healthineers. „So ermöglicht Remote Scanning den Radiologen beispielsweise, medizinische Bilder ortsunabhängig zu beurteilen, was sowohl Reiseemissionen als auch Kosten reduziert und wertvolle Zeit spart. Innovationen wie unsere Dry-Cool-Technologie, die den Heliumverbrauch in MRT-Systemen auf ein Minimum reduziert und die Funktionalität bei kurzfristigen Stromausfällen sicherstellt, ermöglichen die unterbrechungsfreie Fortsetzung kritischer Diagnosevorgänge. Derartige Entwicklungen erweitern so auch den Zugang zur Gesundheitsversorgung in strukturschwachen Regionen.“

Der erweiterte Zugang zu Gesundheitsversorgung ist ein zentraler Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie von Siemens Healthineers. Gemäß des Purpose „Wir leisten Pionierarbeit im Gesundheitswesen. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig“ treibt das Unternehmen Technologien voran und nutzt künstliche Intelligenz, um Innovationen weltweit zugänglicher zu machen – mit besonderem Fokus auf entlegene und unterversorgte Bevölkerungsgruppen.

Technologien für eine effiziente Gesundheitsversorgung

Das Unternehmen adressiert vier zentrale Hebel, um Gesundheitsdienstleister bei ihrer Zielerreichung zu unterstützen: Ressourceneffizienz, Arbeitsproduktivität, Auswirkungen auf Patientinnen und Patienten sowie Krankheiten und effektives Flottenmanagement. So benötigt beispielsweise die Dry-Cool-Technologie in MRT-Systemen nur 0,7 Liter flüssiges Helium, was Abhängigkeiten von kritischen Lieferketten sowie knappen Ressourcen erheblich reduziert und gleichzeitig Kosten senkt. Energiesparfunktionen können den Verbrauch außerhalb der Spitzenzeiten um bis zu 30 Prozent reduzieren. Unterstützt durch KI-basierte Bildrekonstruktion, kann die Dauer von Scans um bis zu 50 Prozent gekürzt werden – bei doppelter Bildqualität. Wenn Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus durch recycelbare, nachrüstbare und aufarbeitungsfähige Produkte priorisiert wird, können Emissionen, Material und Kosten gleichermaßen eingespart werden. So lassen sich beispielsweise durch ein einziges Upgrade eines MRT-Systems auf die neueste Generation bis zu 71 Prozent CO2e – also 33.400 kg CO2e– einsparen. Ein aufgearbeitetes CT kann bis zu 86 Prozent der CO2e-Emissionen des Materials einsparen – 24 Tonnen im Vergleich zu einem neuen System. Sowohl mit Upgrades als auch mit aufgearbeiteten Systemen stehen Gesundheitsdienstleistern state-of-the-art-Geräte zur Verfügung – bei geringeren Investitionen. Daneben spielen KI-Lösungen sowie optimierte Arbeitsabläufe eine entscheidende Rolle, etwa bei der Reduzierung des Verwaltungsaufwands, einem effektiven Betrieb und der Automatisierung sich wiederholender Aufgaben. Das gibt medizinischen Fachpersonal mehr Zeit, sich auf die Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten konzentrieren zu können. Ebenso wichtig für eine umfassende, effiziente und qualitativ hochwertige Patientenversorgung ist die Förderung eines qualifizierten und hochkompetenten Personals durch kontinuierliche Aus- und Weiterbildung.

Diese Zusammenarbeit unterstreicht das Engagement von Siemens Healthineers und der ESR für die Förderung der langfristigen Resilienz von Gesundheitssystemen weltweit. Gemeinsam wollen die Partner Gesundheitsdienstleister bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitspraktiken unterstützen, um bessere Ergebnisse für Patientinnen und Patienten sowie der Umwelt gleichermaßen zu erzielen.

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