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Markieren Neue Ultrakurzpuls-Markierlaser machen Medizintechnik nachhaltiger

Quelle: Pressemitteilung Trumpf 2 min Lesedauer

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Die neuen Markierlaser vom Hochtechnologieunternehmen Trumpf sind für höchste Ansprüche der Medizintechnik und der Luft- und Raumfahrtbranche ausgelegt. Die besonders präzise Ultrakurzpuls-Technologie ist auch in der Materialbearbeitung einsetzbar.

Der Tru Micro Mark 1020 eignet sich sehr gut für den Einsatz in der Medizintechnik.(Bild:  Trumpf)
Der Tru Micro Mark 1020 eignet sich sehr gut für den Einsatz in der Medizintechnik.
(Bild: Trumpf)

Das Hochtechnologieunternehmen Trumpf macht mit seinem neuen Markierlaser Tru Micro Mark 1020 den Einsatz von Medizintechnik nachhaltiger und kostengünstiger. „Medizintechnik-Hersteller können mit dem Ultrakurzpuls-Laser zum Beispiel Chirurgiebesteck aus Edelstahl so markieren, ohne die Korrosionsbeständigkeit durch Reinigungszyklen zu beeinflussen. Ärzte können das teure Chirurgiebesteck dadurch viele Jahre lang verwenden. Mit herkömmlichen Markierverfahren wäre das nicht möglich“, sagt Holger Breitenborn, bei Trumpf als Produktmanager verantwortlich für die Markierlaser.

Mit dem Tru Micro Mark 1020 können Medizintechnik-Hersteller ihre Produkte mit sehr kurzen Pulsen dreidimensional markieren, ohne dass sich das Material stark erwärmt. Auch auf komplexen, dreidimensionalen Oberflächen entsteht eine so genannte Mikro-Nano-Strukturierung, die sichtbar wird, weil sie das Licht einfängt. Die Markierung wirkt dadurch aus allen Blickwinkeln tiefschwarz und lässt sich hervorragend ablesen. Experten sprechen deswegen von Blackmarking. Diese Anwendung ist besonders für Medizintechnik-Hersteller wichtig. Ihre Produkte sind durch die Markierung rückverfolgbar und gleichzeitig besonders lange wiederverwendbar.

Dank der geringen Fokusdurchmessers des Lasers von unter 50 Mikrometern können Nutzer auch sehr kleine Bauteile präzise markieren. „Das ist ein großer Vorteil, etwa beim Markieren von Stents“, sagt Breitenborn. Diese nur wenige Millimeter großen Implantate halten Blut- und Nervenbahnen offen. Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle bekommen Mediziner so besser in den Griff. Allein in den USA erhalten Patienten jährlich über zwei Millionen Stents, Tendenz steigend.

Auch die Luft- und Raumfahrt setzt auf das „kalte“ Markieren. Diese Branche hat strenge Anforderungen an die sogenannte Gefügeveränderung von Materialien: Der Markiervorgang darf keinesfalls die Struktur und Festigkeit der Bauteile beeinträchtigen. Sonst droht im schlimmsten Fall der Bruch von Komponenten von Flugzeugen oder Raketen. „Nur der Ultrakurzpuls-Laser Tru Micro Mark 1020 ermöglicht diesen „kalten“ 3D-Blackmarking-Prozess auf komplexen 3D-Oberflächen aus Metall“, sagt Breitenborn.

Ultrakurzpuls-Markierlaser kann auch Material bearbeiten

Anwender können mit dem Tru Micro Mark 1020 nicht nur Markieren, sondern Materialien wie beispielsweise Metall, Glas, Keramik oder Kunststoff auch schneiden, bohren oder strukturieren. Das ist möglich durch die sehr hohen Pulsspitzenleistungen des Lasers. Wichtig für die Qualitätssicherung: Die permanente Messung und Dokumentation der Laserleistung sorgt für eine jederzeit nachverfolgbare Markier- und Bearbeitungsqualität.

Große Unternehmen können den Tru Micro Mark 1020 in ihre Linienfertigung einfach integrieren. Möglich macht das der modulare Aufbau und die kompakten Abmessungen des Lasers. Da der Tru Micro Mark 1020 über alle gängigen Industrieschnittstellen verfügt, eignet er sich für den Einsatz in einer vernetzten Fertigung. Anwender können den Tru Micro Mark 1020 zur Komplettlösung erweitern, z. B. mit der Tru Mark Station.

Die Anlage eignet sich aber auch für kleinere Betriebe. Auf Wunsch übernimmt Trumpf die Installations- und Operationsqualifizierung (IQ/OQ).

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