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Monetarisierung von Medizin- und Gesundheitsapps
Mit Weitblick zum Erfolg: Das Geschäftsmodell von Anfang an mitdenken

Ein Gastbeitrag von Blaise Jacholkowski 6 min Lesedauer

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Die Monetarisierung von Medizin- und Gesundheitsapps stellt Medtech-Unternehmen vor große Herausforderungen. Viele haben bereits schmerzhaft erfahren: Eine ausgeklügelte Technologie allein macht noch kein gutes Geschäftsmodell. Was sich aus einer aktuellen Studie sowie den Fehlern der Vergangenheit lernen lässt, erklärt dieser Artikel.

Gesundheitsapps sind unter den Deutschen immer gefragter. Der Erfolg einer digitalen Lösung hängt jedoch vom passenden Geschäftsmodell ab. Über dieses sollte im Vorfeld intensiv nachgedacht werden.(Bild:  © kebox - stock.adobe.com)
Gesundheitsapps sind unter den Deutschen immer gefragter. Der Erfolg einer digitalen Lösung hängt jedoch vom passenden Geschäftsmodell ab. Über dieses sollte im Vorfeld intensiv nachgedacht werden.
(Bild: © kebox - stock.adobe.com)

Die aktuelle Health-Studie des Innovationsdienstleisters Zühlke zeigt, dass Gesundheitsapps bei den befragten 1.000 Deutschen sehr beliebt sind: So nutzen fast 60 Prozent von ihnen Gesundheitstracker und -apps, zählen ihre Schritte oder messen Puls und Blutdruck. In der Altersgruppe bis 39 Jahre tun dies sogar über 70 Prozent der Befragten. Und: Fast 90 Prozent aller User bescheinigen den Apps und Trackern einen Nutzen – sie fühlen sich zu mehr Bewegung und einer gesünderen Lebensweise animiert.

Geht es jedoch um die Zahlungsbereitschaft für eine umfangreiche Gesundheitsapp, die z. B. auch das Vereinbaren von Arztterminen, die Übermittlung von Untersuchungsergebnissen und die Überwachung persönlicher Gesundheitswerte beinhaltet, würde laut der Studie nur jeder Fünfte dafür mehr als zehn Euro monatlich bezahlen.