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Digital Health Mehr als ein Drittel ist offen für Chip-Implantate

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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35 Prozent der Deutschen stehen Chip-Implantaten offen gegenüber, und die meisten gehen davon aus, dass die Technik die Medizin revolutionieren wird. Dennoch ist immerhin 39 Prozent der Befragten die Vorstellung von Chip-Implantaten unheimlich.

Mikrochip-Implantate: Zukunftsvision oder Grusel-Szenario?(©  Giedrius - stock.adobe.com)
Mikrochip-Implantate: Zukunftsvision oder Grusel-Szenario?
(© Giedrius - stock.adobe.com)

Mehr als jeder dritte Deutsche kann sich grundsätzlich vorstellen, sich einen Mikrochip implantieren zu lassen. 35 Prozent der Deutschen stehen der Technologie offen gegenüber, wie aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervorgeht. Laut Umfrage haben zwei Prozent der Befragten bereits ein Chip-Implantat. Die Mehrheit der Befragten (58 Prozent) lehnt die innovative Technik jedoch ab. Für die Umfrage wurden 1.140 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren befragt.

Medizinischer Helfer und Alltags-Gadget

Besonders im medizinischen Bereich sind die Chips gefragt. 82 Prozent der Befragten, die sich ein Implantat grundsätzlich vorstellen können, würden es zur Behandlung schwerer Krankheiten nutzen, 79 Prozent bei starken Schmerzen. 43 Prozent der Chip-Interessierten würden ihn gegen leichte Schmerzen verwenden.

Weniger Menschen sehen auch bei alltäglichen Aufgaben Potenzial: 39 Prozent der Personen, die sich offen für Chip-Implantate zeigten, würden damit elektronische Türen öffnen, 38 Prozent Personalausweis oder Führerschein speichern und 22 Prozent damit bezahlen. Sechs Prozent würden sich der Umfrage zufolge auch ihre Visitenkarte per Mikrochip einpflanzen lassen.

Zukunftsvision oder Grusel-Szenario?

Zwar gehen laut Bitkom 59 Prozent der Menschen in Deutschland aktuell davon aus, dass Chip-Implantate die Medizin revolutionieren werden – 41 halten deren Nutzung allerdings für unethisch, und 39 Prozent ist die Vorstellung von Chip-Implantaten unheimlich.

Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf unserem Schwesterportal www.healthcare-digital.de.

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