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Strahlensterilisation Medizintechnik sorgt für Plus im BGS-Geschäftsjahr

Quelle: Pressemitteilung BGS 2 min Lesedauer

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Die BGS Beta-Gamma-Service GmbH & Co. KG, Dienstleister für Strahlensterilisation und -vernetzung, hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem leichten Plus gegenüber dem Vorjahr abgeschlossen. Erreicht wurde dies durch den Geschäftsbereich Strahlensterilisation, dessen Umsatz v. a. durch Aufträge aus der Medizintechnik zulegen konnte.

Die Quellenwand in der BGS-Gammanlage: Herzstück der Strahlensterilisation für sichere und effiziente Bearbeitung sensibler Produkte. (Bild:  Markus Steur/BGS)
Die Quellenwand in der BGS-Gammanlage: Herzstück der Strahlensterilisation für sichere und effiziente Bearbeitung sensibler Produkte.
(Bild: Markus Steur/BGS)

Im Kerngeschäft Strahlensterilisation verzeichnete BGS im vergangenen Jahr Zuwächse v. a. bei Medizinprodukten, In-vitro-Diagnostika sowie Anwendungen für die Biotechnologie. Gamma- und Elektronenstrahlverfahren (E-Beam) kamen bei der Sterilisation der Produkte komplementär zum Einsatz, wobei die Nachfrage nach Sterilisation mit der E-Beam-Technologie im Vergleich zum Vorjahr stieg. „2025 haben wir eine weiter steigende Nachfrage nach Umqualifizierungen erlebt – sowohl von Ethylenoxid auf Strahlung sowie zwischen Gamma und E Beam –, getrieben vom Wunsch der Kunden nach Validierungssicherheit, stabilen Lieferketten und kürzeren Einführungszeiten für neue Produkte“, erklärt Dr. Andreas Ostrowicki, Geschäftsführer der BGS Beta-Gamma-Service.

In der Strahlenvernetzung blieb die Entwicklung dagegen auf schwachem Niveau, bedingt durch eine schwächere Nachfrage aus baunahen Industrien sowie aus dem Maschinenbau und der Automobilindustrie. Diese schwächere Nachfrage wirkt sich erfahrungsgemäß entlang der Wertschöpfungskette bis zu den Zulieferern entsprechender Bauteile und technischer Anwendungen aus – und damit auch auf BGS als Dienstleister für die Strahlenvernetzung von Kunststoffen.

„Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland blieben 2025 für viele Industriebranchen anspruchsvoll. Das hat sich auch in der Strahlenvernetzung gezeigt, in der wir als Dienstleister stark von der Entwicklung unserer Kunden und deren Endmärkten abhängen“, fasst Ostrowicki zusammen. „Gleichzeitig war 2025 für uns operativ ein solides Jahr: In der Strahlensterilisation konnten wir unsere Position weiter festigen und mit dem Aufbau unserer neuen Tochtergesellschaft in Pittsburgh haben wir die Grundlage geschaffen, zusätzliche Kapazitäten für die Medizintechnik bereitzustellen und die Lieferketten unserer Kunden weiter abzusichern.“

BGS US: Mehr Kapazität für Medizintechnik und stabile Lieferketten

Mit BGS US LLC in Pittsburgh hat das Unternehmen im vergangenen Jahr seine Präsenz erweitert und setzt mit der neu gegründeten Gesellschaft auf die vollautomatisierte Strahlenbehandlung mit E-Beam. Der Hochlauf verläuft planmäßig, die ersten Medizintechnikkunden wurden erfolgreich qualifiziert. „Mit unserer Tochtergesellschaft BGS US LLC stabilisieren wir internationale Lieferketten und erhöhen die Versorgungssicherheit für unsere europäischen und globalen Kunden“, so Ostrowicki. „Wir sehen weiterhin Bedarf an verlässlichen Sterilisationspartnern und zusätzlichen Kapazitäten in Deutschland und den USA.“

Investitionen in Modernisierung und Kapazitätsausbau

Für 2026 rechnet BGS insgesamt mit einer stabilen Geschäftsentwicklung und plant schrittweise Investitionen zur Effizienzsteigerung an den deutschen Standorten. Schwerpunkte sind u. a. die Weiterentwicklung und Modernisierung der Handling-Systeme an verschiedenen Anlagen, um das Spektrum bestrahlbarer Produkte und Anwendungen weiter auszubauen.

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