Kostensteigerungen und schlechtes Innovationsklima belasten die Medtech-Branche
Bei der Nutzung digitaler Lösungen in den Unternehmen der Medtech-Branche werden digitale Prozessoptimierungen in verschiedenen Unternehmensbereichen wie Vertrieb, Produktion sowie Einkauf am häufigsten genannt (66 Prozent). Es folgen Vernetzung bzw. Kommunikation mit Kunden und anderen relevanten Zielgruppen (57 Prozent), elektronische Abrechnungen bzw. E-Invoicing (38 Prozent) sowie elektronische Beschaffungsprozesse bzw. E-Procurement (35 Prozent). Immerhin 20 Prozent der befragten BV-Med-Unternehmen bieten telemedizinische Dienstleistungen an. Vor der Coronakrise waren dies lediglich 9 Prozent. Das größte Potenzial bei den digitalen Technologien sehen die Unternehmen in Datenanalysen bzw. „Business Intelligence“ sowie Big- und Smart-Data-Anwendungen (jeweils 39 Prozent), medizinische Apps und digitale Gesundheitsanwendungen (26 Prozent) sowie Cloud-Technologien und Therapieüberwachung (jeweils 23 Prozent). 39 Prozent der Medtech-Unternehmen arbeiten für die Entwicklung digitaler Lösungen bereits mit Start-ups zusammen. Im Vorjahr waren es lediglich 30 Prozent. (Bild: BV-Med) 8/8 Zurück zum Artikel