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„Shared Autonomy“ im OP
KI und Mensch arbeiten Hand in Hand

Ein Gastbeitrag von Roland Schulz* 5 min Lesedauer

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Roboter sind aus vielen OP-Sälen nicht mehr wegzudenken – nun ergänzt künstliche Intelligenz das Team. Sie verspricht eine neue Dimension operativer Präzision und Sicherheit für Ärzte wie für Patienten. Angesichts von Personalmangel und steigenden Eingriffszahlen können KI-gestützte Assistenzsysteme entscheidend für eine zukunftsfähige Chirurgie werden.

Roboterassistierte Operationssysteme werden zunehmend mit intelligenter Software kombiniert.(Bild:  Intuitive Surgical Operations, Inc.)
Roboterassistierte Operationssysteme werden zunehmend mit intelligenter Software kombiniert.
(Bild: Intuitive Surgical Operations, Inc.)

Professor Alexander König, kommissarischer Leiter des Lehrstuhls für Robotik und Systemintelligenz an der Technischen Universität München, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Zusammenspiel von Mensch und Maschine. Er ist überzeugt: „Automatisierte Assistenzsysteme können die Patientensicherheit erhöhen. Denn um sie überhaupt am Patienten einsetzen zu dürfen, müssen sie zugelassen werden – in Europa durch die CE-Kennzeichnung, in den USA durch die FDA. Diese Prozesse stellen hohe Anforderungen an Hardware, Software und Prozesse. Solche Systeme sind zuverlässig und handeln nicht unerwartet – und sie werden nicht müde. Das kann die Qualität und Sicherheit erhöhen, auch wenn sie nicht den besten Operateur ersetzen.“