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Zukunft der Medizintechnik
KI nutzen, Sicherheit wahren

Ein Gastbeitrag von Alfred Olivares* 4 min Lesedauer

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Kontinuierliche Innovationen und technologische Fortschritte sind in der Medizintechnik an der Tagesordnung. Auch die künstliche Intelligenz wird derzeit in immer stärkerem Maße genutzt. Gerade in der Gesundheitsbranche sind bei der Nutzung aber hohe regulatorische Anforderungen zu berücksichtigen. Eine entscheidende Frage lautet deshalb, wie Hersteller von Medizinprodukten den Spagat zwischen Innovation und Sicherheit meistern.

Der Einsatz von KI im Medtech-Bereich entlastet das Klinikpersonal und verbessert die Diagnostik.(Bild:  HTEC/Midjourney / KI-generiert)
Der Einsatz von KI im Medtech-Bereich entlastet das Klinikpersonal und verbessert die Diagnostik.
(Bild: HTEC/Midjourney / KI-generiert)

Auch wenn eigenständig operierende Roboter auf Basis von künstlicher Intelligenz (KI) noch Fiktion sind, wird die Technologie kurzfristig im medizinischen Bereich einen zentralen Stellenwert einnehmen. Von der Forschung und Entwicklung über die Diagnostik bis hin zur Therapie und Nachsorge ist der Einsatz von KI ein Innovationstreiber, der die Effizienz und Genauigkeit erhöht. In der hochsensiblen Medizin gelten aber zu Recht strenge Vorgaben für die KI-Nutzung im klinischen Alltag. Unverzichtbare Voraussetzung ist neben der Einhaltung des EU AI Act die Beachtung von Anforderungen an Transparenz, Nachvollziehbarkeit und menschlicher Aufsicht.

Für Hersteller bedeutet das prinzipiell keine Einschränkung ihrer Innovationskraft, sie müssen nur die KI-Lösungen von Anfang an so gestalten, dass regulatorische Vorgaben, klinischer Nutzen und technologische Entwicklung Hand in Hand gehen.