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Grundlagenwissen
E-Health – die Digitalisierung des Gesundheitswesens

Aktualisiert am 25.03.2024 Von Kathrin Schäfer 10 min Lesedauer

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Was genau ist eigentlich E-Health? Welche Rolle spielen hier künstliche Intelligenz und Cybersecurity? Und welche Vor- und Nachteile bringt E-Health für das Gesundheitswesen sowie für Ärzte und Patienten?

Unter E-Health versteht man den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen.(Bild:  ©momius - stock.adobe.com)
Unter E-Health versteht man den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen.
(Bild: ©momius - stock.adobe.com)

Was ist E-Health? Im Allgemeinen wird unter E-Health der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen verstanden. Gemäß der Definition des Bundesministeriums für Gesundheit werden unter dem Begriff E-Health alle Anwendungen zusammengefasst, „die für die Behandlung und Betreuung von Patienten die Möglichkeiten nutzen, die moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bieten“. Somit fällt auch die moderne Medizintechnik unter diesen Begriff. Zusammenfassend beschreibt der Begriff E-Health die Übertragung von Gesundheitsdaten und -informationen, die Bereitstellung von Gesundheitsdienstleistungen auf elektronischem Wege sowie die Vernetzung aller Akteure im Gesundheitswesen bei der Kommunikation und Dokumentation.

In welcher Beziehung steht Telemedizin zu E-Health?

Die Telemedizin beschreibt einen untergeordneten Teilbereich von E-Health, der sich vorwiegend auf die Interaktion zwischen den verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen fokussiert. Unter dem Begriff Telemedizin wird eine konkrete medizinische Dienstleistung mittels moderner Medizintechnik verstanden, bei deren Durchführung IKT zur Überbrückung der räumlichen Distanz zum Einsatz kommen. Dazu zählen auch Anwendungen der individualisierten Medizintechnik.