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Kunststoffverarbeitung Digital vernetzte Fertigungszelle kommuniziert mit Werkzeug und Peripherie

Quelle: Pressemitteilung Arburg

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Vom 19. bis 26. Oktober präsentiert Arburg auf der K den hybriden Allrounder 630 H. Die Spritzgießmaschine kommuniziert über die Gestica-Steuerung und OPC UA mit Werkzeug, Heißkanalregler, Materialtrockner und Automation.

Ein hybrider Allrounder 630 H von Arburg in Reinraumausführung kommuniziert auf der K 2022 über die Gestica-Steuerung und OPC UA mit Werkzeug, Heißkanalregler, Materialtrockner und Automation.(Bild:  Arburg)
Ein hybrider Allrounder 630 H von Arburg in Reinraumausführung kommuniziert auf der K 2022 über die Gestica-Steuerung und OPC UA mit Werkzeug, Heißkanalregler, Materialtrockner und Automation.
(Bild: Arburg)

Ein „smartes“ Exponat auf dem Arburger Messestand auf der K in Düsseldorf und ein Beispiel für die Zukunft digitaler Fertigungszellen ist die Turnkey-Anlage rund um einen hybriden Allrounder 630 H: Die Spritzgießmaschine kommuniziert über die Gestica-Steuerung und OPC UA mit Werkzeug, Heißkanalregler, Materialtrockner und Automation. Das in das 32-fach-Werkzeug des Partners Hack integrierte Computersystem „Moldlife Sense“ ermöglicht ein Monitoring über den kompletten Lebenszyklus.

Welche konkreten Vorteile Digitalisierung und Automation in der Kunststoffverarbeitung in der Praxis bietet, ist besonders gut an diesem Beispiel der Fertigung transparenter Blutröhrchen für die Medizintechnik zu sehen.

Neue Schnittstelle: Maschine kommuniziert mit Werkzeug

Das Computersystem „Moldlife Sense“ ermöglicht das Monitoring und Überwachen des kompletten Werkzeug-Lebenszyklus.(Bild:  Arburg)
Das Computersystem „Moldlife Sense“ ermöglicht das Monitoring und Überwachen des kompletten Werkzeug-Lebenszyklus.
(Bild: Arburg)

Das Computersystem „Moldlife Sense“ ermöglicht das Monitoring und Überwachen des kompletten Lebenszyklus. Die neue Lösung für die Kommunikation zwischen Werkzeug und Maschine hat Arburg gemeinsam mit dem Kooperations- und Entwicklungspartner Hack realisiert. Ein hybrider „Packaging“-Allrounder 630 H in Reinraumausführung fertigt mit einem 32-fach-Werkzeug von Hack transparente Blutröhrchen aus bruchsicherem PET. Mit Hilfe von Sensorik kann genau zugeordnet werden, wo am Werkzeug Veränderungen eintreten. Zwei Kameras machen z. B. Bilder oder Videos von Werkzeugtrennung und Teileausstoß. Hinzu kommen vier Weg- sowie vier Klopfsensoren für die Säulenführungen. So können Prozessänderungen frühzeitig erkannt und Schäden am Werkzeug sicher vermieden werden. Die Daten werden über eine OPC-UA-Schnittstelle direkt an die Maschinen-Steuerung weitergegeben.

Gestica-Features für schnelles und sicheres Arbeiten

Neben dem Werkzeug sind auch Heißkanalregler (Mold Masters), ein spezieller PET-Materialtrocker (Eisbär) und die Automation (Waldorf) über OPC-UA mit der zentralen Gestica-Steuerung verbunden. Auf diese Weise lassen sich z. B. die Temperaturen von Heißkanal und Trockner überwachen und die Automation direkt über die Gestica starten und stoppen. Die Heißkanalregler kommunizieren dazu über die Euromap (EM) 82.2 und die Automation über die neue Schnittstelle EM 79. Weitere Features wie die Steuerungsfunktion „aXw Control PressurePilot“ und der „aXw Control MeltAssist“ bieten zusätzlich Prozesssicherheit und ermöglichen komfortables und schnelles Arbeiten.

Inline-Qualitätssicherung

Je 32 Blutröhrchen werden in einer Zykluszeit von rund 7,5 Sekunden gefertigt und über einen Side-Entry-Robot der Firma Waldorf entnommen. Die gekapselte Automation ist mit vier Kameras ausgestattet, die die Bauteile auf Geradheit prüfen. Über eine Taste kann zudem eine QS-Anforderung abgerufen werden.

Arburg auf der K: Halle 13, Stand A13

Weitere Artikel über Auftragsfertigung und Fertigungseinrichtungen finden Sie in unserem Themenkanal Fertigung.

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