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Living Heart Project Beta-Phase für individuelle Herzmodelle gestartet

Quelle: Pressemitteilung Dassault Systems 2 min Lesedauer

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Das Living Heart Project startet in eine Beta-Testphase für neue, individuell anpassbare Herzmodelle. Diese virtuellen Zwillinge ermöglichen präzisere Einblicke in Krankheitsverläufe und beschleunigen die Entwicklung medizinischer Geräte.

Die neue Generation des Living-Heart-Modells lässt sich durch KI-basierte virtuelle Zwillinge hochgradig individualisieren und stellt einen Meilenstein im Bereich der personalisierten Medizin dar.(Bild:  Dassault Systèmes)
Die neue Generation des Living-Heart-Modells lässt sich durch KI-basierte virtuelle Zwillinge hochgradig individualisieren und stellt einen Meilenstein im Bereich der personalisierten Medizin dar.
(Bild: Dassault Systèmes)

Dassault Systèmes hat den Start einer Beta-Testphase zur Evaluierung einer neuen Generation des Living Heart Project bekanntgegeben. Dieses Modell lässt sich hochgradig personalisieren – sowohl für individuelle Patienten als auch für ganze Patientengruppen. Ziel der Testphase ist es, ein hohes Maß an Konfigurierbarkeit und Automatisierung zu erreichen. Dadurch sollen die Entwicklung medizinischer Geräte vereinfacht sowie Prüf- und Zulassungsverfahren für neue Behandlungsmethoden beschleunigt werden.

Neue Modellgeneration lässt sich individuell konfigurieren

Das Expertenteam des Living Heart Project testet die Erstellung individualisierter Modelle, bei denen sich Gewebeeigenschaften, strukturelle Besonderheiten und weitere Parameter mit nur einem Mausklick anpassen lassen. Die neue Modellgeneration bietet ein tiefes Verständnis der menschlichen Physiologie, das auf der jahrelangen Erfahrung des Living Heart Project mit realen Patientendaten basiert. So können tausende virtuelle Patientenzwillinge erstellt werden, die nicht nur als Trainingsdaten für generative KI fungieren, sondern auch Forschenden und Klinikteams neue Einblicke in Krankheitsverläufe und Therapieeffekte ermöglichen – ganz ohne Tierversuche oder Datenschutzrisiken.

„Vor zehn Jahren hat das Living Heart Project mit dem ersten virtuellen Zwilling eines menschlichen Herzens Geschichte geschrieben. Heute machen wir einen weiteren bedeutenden Schritt nach vorne – mit einer vollständig parametrischen, konfigurierbaren Simulation des gesamten Herzens. Dies ermöglicht es Medizintechnik-Unternehmen, Innovationen schneller und präziser zu entwickeln, zu testen und zu validieren. Unterstützt durch unsere 3D-Experience-Plattform reduziert dieser Fortschritt den Entwicklungsaufwand, beschleunigt regulatorische Prozesse und verbessert die Vorhersagbarkeit der Geräteintegration in die reale Anatomie – ein großer Meilenstein für die Präzisionsmedizin“, sagt Claire Biot, Vice President, Life Sciences & Healthcare Industry bei Dassault Systèmes.

Leitfaden zeigt Vorteile virtueller Zwillinge

Der Beta-Test der neuen Generation des Living-Heart-Modells folgt auf die Veröffentlichung des „Enrichment Playbook“, einem Leitfaden für die Medizintechnik-Branche, der den Einsatz virtueller Zwillinge zur Beschleunigung klinischer Studien beleuchtet. Das Playbook entstand im Rahmen einer fünfjährigen Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Behörde für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit (FDA). Die Untersuchungsergebnisse belegen den Mehrwert der Validierung und Effizienz von virtuellen Zwillingen für Bereiche wie Biopharma, Krankenhäuser, Medizintechnik, Wearables und öffentliche Gesundheit. Zu den Vorteilen zählen reduzierte Kosten, beschleunigte Zulassungsverfahren und verbesserte Therapieergebnisse.

Ausweitung auf weitere Organe geplant

Mit diesem Schritt überträgt sein Know-how zunehmend auf die Allgemeinmedizin, klinische Studien und die Patientenversorgung. Zukünftig soll die Anwendung virtueller Zwillinge auch auf andere Organe ausgeweitet werden, um ein breiteres Spektrum medizinischer Herausforderungen zu adressieren.

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