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Künstliche Intelligenz
Warum viele KI-Initiativen in der Medizintechnik scheitern

Ein Gastbeitrag von David Boutellier* 6 min Lesedauer

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Viele Medizintechnik-Unternehmen investieren massiv in KI. Doch ein Großteil der Initiativen scheitert – und zwar nicht an der Technologie, sondern an der Organisation. Entscheidend ist, KI-Kompetenz dorthin zu bringen, wo die Probleme entstehen: in R&D und Regulatory – nicht nur in zentrale AI Hubs.

Für hochregulierte Prozesse wie Requirements Engineering ist KI der größte Beschleuniger – wenn sie richtig organisiert wird.(Bild:  KI-generiert)
Für hochregulierte Prozesse wie Requirements Engineering ist KI der größte Beschleuniger – wenn sie richtig organisiert wird.
(Bild: KI-generiert)

Kaum ein Bereich steht aktuell unter größerem Effizienzdruck als die Produktentwicklung in der Medizintechnik. Die regulatorische Komplexität steigt, die FDA setzt agentische KI in Reviews ein, Margen sinken, Fachkräfte fehlen. Gleichzeitig wird erwartet, dass Produkte schneller und sicherer auf den Markt kommen – und alle Welt spricht über künstliche Intelligenz (KI).

Viele Unternehmen reagieren darauf mit umfassenden KI-Programmen. Es entstehen neue Rollen wie der „Head of AI“, zentrale AI Hubs werden aufgebaut, Frame­works und Governance-Modelle eingeführt. Das signalisiert Handlungsfähigkeit und ist ein wichtiger erster Schritt.