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Präzision statt Augenmaß KI-gestützte Wundvermessung

Quelle: Pressemitteilung Dedalus 2 min Lesedauer

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Dedalus Healthcare und das Schweizer Health-Tech-Unternehmen Imito haben die Marktfreigabe ihrer gemeinsamen KI-Lösung zur Wundvermessung erhalten. Sie ermöglicht Kliniken eine wissenschaftlich validierte, automatische Wundanalyse direkt am Point of Care und überführt die Ergebnisse nahtlos in die digitale Patientenakte.

Giso Langer, Chief Product Engineering & Technology Officer bei Dedalus Healthcare: „Mit der erfolgreichen Freigabe von Orbis-U-Pflege-Wundvermessung erweitern wir unser Wundmanagement um eine innovative, digitale Lösung zur präzisen und integrierten Wundanalyse.“(Bild:  Dedalus)
Giso Langer, Chief Product Engineering & Technology Officer bei Dedalus Healthcare: „Mit der erfolgreichen Freigabe von Orbis-U-Pflege-Wundvermessung erweitern wir unser Wundmanagement um eine innovative, digitale Lösung zur präzisen und integrierten Wundanalyse.“
(Bild: Dedalus)

In der täglichen Wundversorgung sind Pflegekräfte und Ärzte auf zuverlässige, vergleichbare Daten angewiesen. Dennoch basiert die Wundvermessung in vielen Kliniken bis heute auf dem Papierlineal und der subjektiven Einschätzung einzelner Personen – verbunden mit separaten Dokumentationsbögen und manuellem Nachtragen am Computer. Das Ergebnis: Dokumentationslücken, schwer vergleichbare Heilungsverläufe und unnötiger Zeitaufwand.

Mit der Integration von Woundgenius in Orbis-U-Pflege soll sich das ändern. Pflegekräfte erfassen die Wunde mobil über iOS-Tablets oder optional über Orbis Info4U auf iPhones – direkt am Patientenbett. Die KI berechnet automatisch Fläche, Umfang, Länge und Breite der Wunde. Alle Messwerte und Bilder fließen in die Orbis-U-Wunddokumentation, inklusive automatischer Verlaufsberechnung.

Die Vorteile im Überblick:

  • Objektivität statt Subjektivität: Wissenschaftlich validierte Wundvermessung ersetzt manuelle Schätzungen mit dem Lineal und schafft eine objektive, reproduzierbare Datenbasis für Behandlungsentscheidungen.
  • Automatische Vermessung in Sekunden: Ein Foto genügt. Die KI erkennt die Wundränder automatisch und berechnet Fläche, Umfang, Länge und Breite in Sekunden – direkt am Patientenbett, auf jedem gängigen iOS-Gerät.
  • Durchgängiger Workflow: Alle Messwerte und Bilder werden direkt und strukturiert in die Orbis-U-Wunddokumentation übernommen. Kein Wechsel zwischen Systemen, keine manuelle Übertragung, kein Nachtragen am PC.
  • Verbesserte Verlaufsbeobachtung: Dank automatischer Verlaufsberechnung wird der Heilungsfortschritt über die Zeit objektiv vergleichbar – eine entscheidende Grundlage für therapeutische Anpassungen und die Kommunikation im interdisziplinären Team.
  • Spürbare Entlastung: Der Wegfall von Papierlinealen, separaten Dokumentationsbögen und manueller Dateneingabe spart Pflegekräften wertvolle Minuten.

Erfolgreiche Pilotierung bestätigt Praxistauglichkeit

Die Marktfreigabe basiert auf der erfolgreichen Pilotierung an der Asklepios Klinik Langen. Im Praxisbetrieb zeigte sich: Die automatische Wundvermessung ist intuitiv bedienbar, klinisch präzise und führt zu einer Entlastung im Pflegealltag. Erste Rückmeldungen aus der Pilotphase heben insbesondere die hohe Anwenderfreundlichkeit und die Arbeitserleichterung hervor.

Die Orbis-U-Pflege-Wundvermessung ist ab sofort für alle Dedalus-Kunden verfügbar. Beide Unternehmen präsentieren die gemeinsame Lösung auf der DMEA 2026 vom 21. bis 23. April in Berlin.

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