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Fakuma 2017

Zum 25. Jubiläum mit 1.700 Ausstellern ausgebucht

| Autor/ Redakteur: / Kathrin Schäfer

Im Herbst 2017 feiert die Fakuma – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung 25. Geburtstag. Schon heute ist das Messezentrum Friedrichshafen ausgebucht.

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Die Fakuma 2015 war gut besucht. Auch das dürfte ein Grund sein, dass die Messe diesmal voll ausgebucht ist.
Die Fakuma 2015 war gut besucht. Auch das dürfte ein Grund sein, dass die Messe diesmal voll ausgebucht ist.
(Bild: P. E. Schall)
  • 1.700 Aussteller aus 35 Nationen
  • Kunststoffindustrie muss sich neu erfinden
  • Medizintechnik-Komponenten vom Spritzguss bis zur Verpackung
  • 3D/4D-Print-Technologien
  • Hybrid-, Verbund- und Schichtwerkstoffe

Die Fakuma platzt aus allen Nähten. Sogar bislang ungenutzte Reserveflächen in den beiden Foyers am Eingang Ost und West werden dieses Jahr in die Ausstellungsfläche einbezogen. In Zahlen heißt das: Mehr als 85.000 m2 Brutto-Ausstellungsflächen werden mit rund 1.700 Ausstellern aus 35 Nationen belegt. Der Anteil ausländischer Hersteller und Anbieter beträgt mehr als 35 Prozent.

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Die Kunststoffindustrie muss sich teilweise neu erfinden

Die P. E. Schall GmbH & Co. KG als Veranstalter erklärt den Erfolg der Fakuma unter anderem mit aktuellen Technologietrends. So müssten sich weite Teile der kunststoffverarbeitenden Industrien deutlich verändern, da sowohl neue Werkstoffe als auch neue Technologien/Verfahren zum Einsatz kommen. Als Beispiele wären hier die 3D/4D-Print-Technologien sowie Verfahren und Prozesslösungen zur hoch effizienten Ver- und Bearbeitung von Hybrid-, Verbund- und Schichtwerkstoffen zu nennen. Zumal vor allen Dingen auch die Automobilindustrie und deren Zulieferer wegen der vielschichtigen Anforderungen an bezahlbare Leichtbau-Strukturen immer mehr und tiefer als je zuvor auf die Möglichkeiten eines breiten Chemie-Portfolios setzen. Die Prozesskette zur material- und ressourcenschonenden Ver-/Bearbeitung besagter neuer oder alternativer Materialien basiert wiederum auf solch elementaren Bausteinen wie

  • neuen Maschinen,
  • angepassten Werkzeuge und Werkzeug-Normalien,
  • integrierten Qualitätssicherungs-Systeme,
  • regelbaren hydraulischen/pneumohydraulischen/elektrischen Antrieben sowie
  • vernetzungs- und damit kommunikationsfähige Steuerungen samt Software – Stichwort Industrie 4.0.

Medizintechnik vom Spritzguss bis zur Verpackung

Kunststoffverarbeitung an der Fakuma ist in der Praxis Spritzgießen, ist Extrudieren, ist Thermo-Umformen, ist 3D-Printing, ist weitergehende Verarbeitung bis hin zur angedockten Baugruppen-Montage und sterilen Verpackung unter Reinraum-Bedingungen etwa von medizintechnischen Komponenten und Baugruppen. Kunststoffverarbeitung an der Fakuma ist aber auch Nutzen stiftende Theorie in Gestalt von Vorträgen im beliebten, bewährten und jedes Jahr ausgebuchten Aussteller-Forum. Hier präsentieren Fachleute in kurzen Referaten neue Technologien, verbesserte Verfahren, Produkt-Innovationen und neue Lösungsansätze für mehr Wirtschaftlichkeit in der Kunststoffteile-Fertigung.

Somit versteht sich die Fakuma – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung auch in der 25. Ausgabe ihres erfolgreichen Bestehens als Innovationsmotor der Kunststoffindustrie in dem sie das Jubiläums-Motto: „Kunststoff trifft Business“ praxisgerecht darstellt und überzeugend vorlebt.

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