125 Jahre VDW

Zerspanung im Jahr 2041

| Redakteur: Udo Schnell

Mit zahlreichen Gästen hat der VDW in Frankfurt sein 125-jähriges Jubiläum gefeiert. Der Blick wurde jedoch nicht zurück gerichtet, sondern in die Zukunft. Der Verband hat einen Zukunftsdialog gestartet, um herauszufinden, wie die Zerspanung im Jahr 2041 aussehen könnte.

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Dr. Heinz-Jürgen Prokop: „Aus einer Position der Stärke heraus gilt es für die deutschen Werkzeugmaschinenhersteller, die Veränderungen in den Märkten, bei den Kunden, der Technik und den Produkten zu nutzen, um neue Chancen für mehr Wettbewerbsfähigkeit zu generieren.“
Dr. Heinz-Jürgen Prokop: „Aus einer Position der Stärke heraus gilt es für die deutschen Werkzeugmaschinenhersteller, die Veränderungen in den Märkten, bei den Kunden, der Technik und den Produkten zu nutzen, um neue Chancen für mehr Wettbewerbsfähigkeit zu generieren.“
(Bild: Jablonski / Vogel Business Media)

Es hatte fast 120 Jahre gedauert, bis sich die Verantwortlichen des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) konzentriert den Anforderungen der Hersteller medizintechnischer Produkte gewidmet haben. Doch seit dem Jahr 2010 stehen deren Interessen regelmäßig im Fokus, wenn der Verband auf der Messe Metav die Sonderschau „Metal meets Medical“ beziehungsweise seit diesem Jahr die „Medical Area“ organisiert.

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Von humanoiden Robotern bis hin zu den Herausforderungen der Digitalisierung

Von humanoiden Robotern des KIT, über Fahrzeugstudien von BMW bis hin zu den Herausforderungen der Digitalisierung der Produktion, wie sie die Fraunhofer Institute definieren, reichte das inhaltliche Programm bei der feierlichen Veranstaltung zum 125. Geburtstag des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) in Frankfurt. Statt Historie war es dem VDW-Vorsitzenden Dr. Heinz-Jürgen Prokop und Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW, wichtig, in die Zukunft zu schauen. Sogar eine „Zeitkapsel“ im Internet wurde auf die Reise geschickt, um eine Plattform für Mitglieder und Gäste zu bilden, um die Herausforderungen „in einer Zeit grundlegenden technischen und wirtschaftlichen Wandels“ zu meistern, wie Prokop es vor etwa 600 Gästen ausdrückte. „Ein ‚Weiter so‘ wäre falsch. Wir müssen heute die Weichen richtig stellen, um Chancen zu generieren“, appellierte er.

„Aus einer Position der Stärke heraus gilt es für die deutschen Werkzeugmaschinenhersteller, die Veränderungen in den Märkten, bei den Kunden, der Technik und den Produkten zu nutzen, um neue Chancen für mehr Wettbewerbsfähigkeit zu generieren“, sagte Prokop. 400 geladene Gäste aus Industrie, Wissenschaft, Medien und Verbänden feierten mit einem Festakt und einem sommerlichen Festabend „125 Jahre VDW“ unter dem Motto „verlässlich – dynamisch – wertvoll“.

„Die drei Attribute stehen für das Leistungsspektrum des Verbands und für die Themen, die er seit seiner Gründung im Dezember 1891 behandelt“, erklärte Prokop. Sie beschreiben das Aktionsfeld der Hersteller: Märkte – Maschinen – Menschen. Die intensive Auseinandersetzung mit diesen Themen habe die Erfolgsgeschichte der Branche begründet, so Prokop. Gleichzeitig leiten sich daraus die aktuellen Herausforderungen für die Firmen ab.

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