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Word Medtech Forum Lucerne „Wir stellen das Forum global auf“

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Im Hinblick auf die Besucherzahlen durchaus ausbaufähig hat vom 25. bis 27. September das erste „World Medtech Forum Lucerne“ stattgefunden. „DeviceMed“-Redakteurin Kathrin Schäfer hat mit Peter Biedermann, dem Geschäftsführer des Mitveranstalters Medical Cluster, gesprochen.

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„Mit 3.200 statt den anvisierten 5.000 Messebesuchern haben wir unsere eigenen Ziele für das WMTF Lucerne noch nicht erreicht. Aber dafür war die Qualität der Besucher hoch“, Peter Biedermann, Medical Cluster
„Mit 3.200 statt den anvisierten 5.000 Messebesuchern haben wir unsere eigenen Ziele für das WMTF Lucerne noch nicht erreicht. Aber dafür war die Qualität der Besucher hoch“, Peter Biedermann, Medical Cluster
(Bild: Schäfer)

Herr Biedermann, an den drei Messetagen sind vergleichsweise wenige Besucher angereist. Wie ist Ihr Eindruck vom ersten „World Medtech Forum Lucerne“?

Nun, lassen Sie mich eines vorwegnehmen: Das „World Medtech Forum“ hat sehr viele Gesichter und Plattformen: einen Kongress, eine Fachmesse, Workshops, eine Speakers Corner - und es gab eine Eröffnungsfeier am Vorabend der Veranstaltung. Deshalb muss ich, wenn ich über das WMTF spreche, differenzieren und schon etwas früher beginnen - nämlich just mit der Eröffnungsfeier. Sie steht symbolisch für die Qualität, den Willen und die Ernsthaftigkeit, mit der wir an das Forum herangehen. Das hat sehr viele Leute berührt.

Ich persönlich bin sehr glücklich, dass wir das nach rund zweieinhalb Jahren Vorbereitungszeit geschafft haben. Zu den Besucherzahlen: Der Kongress war mit 300 Besuchern gut besucht und hat unsere Erwartungen erfüllt. Mit 3.200 statt den anvisierten 5.000 Messebesucher haben wir unsere eigenen Ziele noch nicht erreicht. Aber dafür war die Qualität der Besucher hoch.

Wie begegnen Sie Ausstellern, die sich über die Anlaufschwierigkeiten der ersten Tage beklagen?

Dazu möchte ich sagen: Wir verfolgen mit der Industrie eine gemeinsame Vision, und wir sind erst am Start. Der Medical Cluster und die Messe Luzern bieten eine Plattform. Diese muss von den Ausstellern bespielt werden und das bedeutet auch, dass sie selber ein professionelles Einladungsmanagement betreiben.

Beim Gang durch die Messehallen habe ich eine sehr hohe Qualität bei den rund 260 Ausstellern gesehen. Allein der Austausch zwischen den Ausstellern, die ja häufig auch untereinander Geschäfte machen, birgt viel Potenzial. Was die Teilnehmer- und Besucherzahlen angeht, so war es am ersten Tag noch etwas ruhig, aber ich denke, dass, was wir am zweiten Tag gesehen haben, durchaus das ist, womit wir in Zukunft rechnen dürfen. Wir möchten ein Fachpublikum anziehen, und das heißt, dass dies keine Massenveranstaltung wird.

Aktuell ist die Messe ja hier auf dem Messegelände der Messe Luzern. Der begleitende Kongress allerdings befindet sich fast drei Kilometer entfernt, im Kultur- und Kongresszentrum Luzern. Wäre es nicht besser, alles an einem Ort zu haben?

Das ist in Zukunft kein Thema mehr. Bereits nächstes Jahr - zum „World Medtech Forum Lucerne 2013“ – steht hier auf dem Messegelände die neue Halle mit moderner Konferenzinfrastruktur, so dass Kongress und Fachmesse an einem Ort stattfinden.

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