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„Wir garantieren höchste Prozesssicherheit“

| Redakteur: Peter Reinhardt

Kommt es beim Verpacken medizinischer Sterilgüter und pharmazeutischer Produkte nachweislich zu Fehlern, ist der Imageschaden groß. Schlimmstenfalls steht die Existenz des betroffenen Unternehmens auf dem Spiel. Verpackungsmaschinen von GEA Food Solutions helfen, alle gesetzlichen und sonstigen Anforderungen zu erfüllen

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Infusionsbeutelverpackung: Die Ausstoßleistung der Tiefziehmaschinen liegt bei zirka 80 Beuteln in der Minute.
Infusionsbeutelverpackung: Die Ausstoßleistung der Tiefziehmaschinen liegt bei zirka 80 Beuteln in der Minute.
( Bild: GEA Food Solutions )

Seinem Namen zum Trotz ist GEA Food Solutions sehr wohl auch in der Medizintechnik etabliert. „Unsere Verpackungsmaschinen für sterile medizintechnische Produkte sind modular aufgebaut, robust und äußerst zuverlässig“, berichtet der Produktspezialist der GEA Tiromat Packaging in Biedenkopf-Wallau, Martin Thiele. Mit ihnen seien von Anfang an weltweit Standards gesetzt worden. Aber das Anforderungsprofil der nationalen und internationalen Medizintechnikkunden wird immer spezieller. Zum einen müssen die Qualitätsanforderungen der verschiedenen Regelwerke wie beispielsweise FDA oder GMP eingehalten werden. Zum anderen spielen neben der Produktsicherheit die Themen Kosteneffizienz und steigende Produktionsleistung eine wichtige Rolle.

Chargengrößen variieren

Aus diesem Grund müssen Formatwechsel einfach, schnell und reproduzierbar sein. Außerdem müssen Verpackungsmaschinen modular erweiterbar sein. Die vier unterschiedlichen Thermoformer der „PowerPak“-Produktfamilie setzen laut Herstellerangaben Maßstäbe im Bereich der Maschinenverfügbarkeit, Prozess- und Investitionssicherheit sowie der Kosteneffizienz und Flexibilität. Von der „PowerPakST“ bis zum Hochleistungs-Thermoformer „PowerPakNT“: Alle Abläufe sind verbessert worden. Die Maschinenlaufzeiten steigen, gleichzeitig sinken die Wartungs- und Rüstzeiten.

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Infusionsbeutel verpacken

Zwei Tiefziehmaschinen „PowerPak-RT“ mit einer Folienbreite von 320 bis 560 mm und einem Vorzug von 650 mm werden zum vollautomatischen Verpacken von Infusionsbeuteln in verschiedenen Größen eingesetzt (Bild 2). Die Ausstoßleistung bei den 50-, 100- und 250-ml-Beuteln liegt bei zirka 80 Stück in der Minute. Bei den 2.000-ml-Beuteln beträgt sie etwa 20 Stück pro Minute. „Wir ersetzen bei diesem Kunden mit den beiden Thermoformern die Vorgängermodelle von Dixie Union, die über viele Jahre nahezu störungsfrei ihren Dienst verrichtet haben“, berichtet Thiele. „Die Technik hat überzeugt. Aus diesem Grund lag es nahe, in die Nachfolgemodelle zu investieren.“ Insgesamt sind drei Formate im Einsatz, die mit einem speziell entwickelten Hebewerkzeug schnell und problemlos gewechselt werden können.

Sowohl in der Form- als auch in der Siegelstation kommt es zu kundenspezifischen Anpassungen. Beim Verpacken der Infusionsbeutel kommt es in der Siegelstation auf die gleichmäßige Evakuierung an. In der Siegelstation wird die geformte Unterbahn mit der Querbahn durch Wärme und Druck zu geschlossenen Einheiten versiegelt. Je nach Erfordernis erfolgt vor dem Versiegeln die Evakuierung auf ein voreingestelltes Vakuum. In diesem Fall liegt sie bei 200 mbar. Eine Evakuierung mit anschließendem Zuführen von Schutzgas ist ebenfalls möglich.

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