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AMB 2012

Vor der AMB herrscht Einigkeit

| Autor/ Redakteur: Peter Reinhardt / Peter Reinhardt

Wenn Metallbearbeiter für die Medizintechnik ihre Anforderungen mit Werkzeugmaschinenherstellern diskutieren, weichen diese mitunter von deren Lösungsangeboten ab. Ganz anders auf der Vorpressekonferenz der „AMB 2012“. Hier haben Vertreter von Aesculap und Hermle auffällige Einigkeit demonstriert

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Bild 1 | Einigkeit auf dem Podium: Norbert Braun und Dr. Joachim Schulz von Aesculap fühlen sich von Franz-Xaver Bernhard, Maschinenfabrik Hermle, verstanden (von li.). Initiiert wurde die Pressekonferenz von Ulrich Kromer (2. von re.), Geschäftsführer, und Silvia Stoll, Kommunikationsleiterin, der Messe Stuttgart
Bild 1 | Einigkeit auf dem Podium: Norbert Braun und Dr. Joachim Schulz von Aesculap fühlen sich von Franz-Xaver Bernhard, Maschinenfabrik Hermle, verstanden (von li.). Initiiert wurde die Pressekonferenz von Ulrich Kromer (2. von re.), Geschäftsführer, und Silvia Stoll, Kommunikationsleiterin, der Messe Stuttgart
(Bild: Reinhardt)

Die Vorpressekonferenz zur „AMB - Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung“ findet traditionell bei einem Kunden eines Ausstellers statt. In diesem Jahr wurde zu Aesculap nach Tuttlingen eingeladen, wo rund 360 CNC-Bearbeitungszentren im Einsatz sind, davon 20 Maschinen von Hermle im Werk Implantate, in dem rund 120 CNC-Maschinen arbeiten.

Dokumentierte Prozesse

„Höchste Genauigkeit, dokumentierte wie sichere Prozesse und sehr anspruchsvolle, häufig wechselnde Zerspanungsaufgaben sind typische Herausforderungen der Medizintechnikhersteller“, gibt Dr. Joachim Schulz, Mitglied des Vorstands (Produktion & Logistik) der Aesculap AG, die Richtung vor und äußert sich dabei zugleich lobend über seinen Ausrüster Hermle. Doch trotz aller öffentlich zur Schau gestellten Zufriedenheit setzt Aesculap mitnichten nur Maschinen von Hermle ein. Beim Rundgang durch das Werk Implantate sehen die Journalisten eine Vielzahl weiterer Firmenlogos: z.B. von DMG und Chiron aus Deutschland, aber auch von Doosan und Mazak aus Fernost.

Kriterien von Aesculap

„Natürlich wählen wir letztlich ganz stark anhand der Anforderungen der jeweiligen Produkte und Prozesse aus“, so Dr. Schulz. Bezüglich der Technik sieht er sein Werk neben exzellentem Service, der nicht alleine der geographischen Nähe geschuldet sei, vor allem bei den folgenden Anforderungen bestens von Hermle bedient:

  • validierbare Prozessfähigkeit über die gesamte Maschinenlaufzeit
  • mit die höchste Genauigkeit am Markt (Kreisformtest)
  • modulare Maschinenkonzepte
  • Maschinen sind vielseitig einsetzbar
  • steifes Maschinenkonzept
  • schneller Werkzeugwechsel und hohe Dynamik
  • keine Undichtigkeiten

Als zukünftige Anforderungen von Aesculap zählt Norbert Braun, Bereichsleiter Werk Implantate, weitere Automatisierungslösungen im mittleren bis unteren Preissektor und zusätzliche Lösungen für energiesparende Systeme auf.

Landesmesse Stuttgart GmbH

D-70629 Stuttgart

www.amb-messe.de

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