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Additive Fertigung

Vom Prototyping zur Produktion: Siemens und HP entwickeln 3D-Druck weiter

| Redakteur: Monika Zwettler

Siemens gibt die Zusammenarbeit mit HP Inc. bekannt. Gemeinsames Ziel ist es, neue Lösungen zu entwickeln, um die additive Fertigung von einem reinen Werkzeug für das Prototyping zu einem kompletten Verfahren für die industrielle Produktion zu machen.

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Siemens und HP wollen gemeinsam neue Lösungen entwickeln, um die additive Fertigung zu einem kompletten Verfahren für die industrielle Produktion zu machen.
Siemens und HP wollen gemeinsam neue Lösungen entwickeln, um die additive Fertigung zu einem kompletten Verfahren für die industrielle Produktion zu machen.
(gemeinfrei / CC0)

Die neue Technologie ermöglicht den 3D-Druck funktionsfähiger Produktionsteile, auch wenn verschiedene Materialien und unterschiedliche Farben verwendet werden. Mit diesem Angebot für die additive Fertigung sollen die skalierbare Multi Jet Fusion-Technologie sowie die neuen HP Jet Fusion 3D-Drucker weiter vorangebracht werden. Diese Kombination ermöglicht Designern und Ingenieuren, Produkte zu entwickeln, die über die heutigen Fertigungsgrenzen hinausgehen. Zudem lassen sie sich mit dieser 3D-Druck-Methode wesentlich schneller herstellen.

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Schnell und kostengünstig zum Bauteil

Das neue Angebot von Siemens für additive Fertigung basiert auf der umfassenden End-to-End-Technologie des Unternehmens von der Konstruktion bis hin zur Produktion. Zusammen mit der HP Multi Jet Fusion-Technologie soll die Lösung die Steuerung des 3D-Druckers ermöglichen, einschließlich der Materialeigenschaften bis in die Voxel-Ebene hinein – bis zu zehnmal schneller und für die Hälfte der Kosten aktueller 3D-Drucksysteme (Voxel bezeichnet ein 3D-Pixel), heißt es.

Baugruppen in einem Stück drucken

„Mit additiven Fertigungstechnologien geht eine industrielle Revolution für die Produktion einher. Sie ermöglichst es Unternehmen, mit 3D-Druck Kreativität und Innovation in der Produktentwicklung zu verwirklichen", so Chuck Grindstaff, President and Chief Executive Officer, Siemens PLM Software. „Ingenieure erreichen mit der neuen 3D-Drucktechnologie von HP und der Software für additive Fertigung von Siemens ein neues Level an Gestaltungsfreiheit, Anwenderfreundlichkeit und Geschwindigkeit. Unternehmen können leistungsstärkere Produkte mit geringerem Gewicht und höheren Belastungsgrenzen entwickeln. Zudem lassen sich Baugruppen, die aus Teilen mit unterschiedlichen Eigenschaften bestehen, in einem Stück drucken. Das spart Zeit und Geld und reduziert gleichzeitig Herstellungsfehler. Diese neuen Möglichkeiten werden die Art und Weise verändern, wie Teile hergestellt werden und – was noch wichtiger ist – für völlig neue Produktideen sorgen."

3D-Pixel punktgenau ansteuern

Damit 3D-Druck eine echte Alternative für die Produktion wird, muss sich die Technologie hinsichtlich Geschwindigkeit, Qualität und Kosten weiterentwickeln. Ebenso wichtig ist der Daten-Input für 3D-Drucker. Dabei spielt die Software eine wichtige Rolle. Designer und Ingenieure können die Vorteile additiver Herstellungsprozesse nur dann voll ausschöpfen, wenn sie die Teile- und Materialeigenschaften steuern können – bis hin zur Voxel-Ebene. Das schließt die Möglichkeit ein, Teile mit unterschiedlicher Struktur, Dichte, Festigkeit und Reibung sowie elektrischen und thermischen Eigenschaften zu drucken. Die Ansteuerung der Voxel-Ebenen durch den Drucker kann so einen erheblichen Einfluss auf Produktinnovation und Fertigungsmöglichkeiten haben.

3D-Druck als integraler Produktionsprozess

Das Ziel von Siemens ist die Industrialisierung der additiven Fertigung. Mit einem Angebot an PLM Software, integrierter Automatisierungstechnik und Lösungen für das Management von Produktionsvorgängen unterstützt Siemens Fertigungsunternehmen, den 3D-Druck als integralen Produktionsprozess zu etablieren.

Weitere Informationen finden Sie unter NX Additive Manufacturing. (mz)

Dieser Artikel ist erschienen auf www.konstruktionspraxis.vogel.de.

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