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Virtual Engineering Virtuelle Entwicklung am Hochschulcampus Tuttlingen

| Redakteur: Dorothee Quitter

Viele Produkte, insbesondere auch in der Medizintechnik, werden mit Hilfe digitaler Simulation entwickelt. Der Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen ist diesem Trend gefolgt und hat den Studiengang Industrial Virtual Engineering geschaffen.

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Simulation einer Wasserströmung mit Kavitationsneigung in einem Klappenventil.
Simulation einer Wasserströmung mit Kavitationsneigung in einem Klappenventil.
(Bild: HFU)

Schon während der Produktentwicklung können Entwürfe mit spezieller Simulationssoftware experimentell untersucht und optimiert werden. Das eröffnet ungeahnte Perspektiven. Insbesondere das Vorantreiben von Spitzentechnologie ist ohne solche Computerprogramme undenkbar. Um die Möglichkeiten dieser Werkzeuge zu nutzen, braucht es Spezialisten, die diese anwenden und die mathematischen Hintergründe verstehen. Der Studiengang Industrial Virtual Engineering bereitet Studierende auf Aufgaben in Entwicklungsabteilungen vor. Das Studium ist sehr praktisch ausgelegt und baut auf angewandte Mathematik, Physik, Mechanik, Elektrotechnik, Informatik, rechnergestützte Simulation, Konstruktion, Steuerungstechnik und Ingenieurwissenschaften.

Hochschulen haben traditionell die Aufgabe, neue technologische Entwicklungen in die Praxis zu tragen. Der Hochschulcampus Tuttlingen macht das in besonderer Weise und lehrt nach dem Modell der Public Private Partnership (PPP), das in dieser Art bundesweit einmalig ist. Mehr als 100 regionale Unternehmen gehören dem Hochschulcampus Tuttlingen Förderverein e.V. an. Diese Partnerunternehmen gestalten durch Mitspracherechte am Lehrplan den Studiengang zeitgemäß mit. Zudem bringen sie Themenstellungen für praktische Aufgaben der Studierenden ein. So verbindet das Studium auf moderne Weise Theorie und Praxis.

Kontakt:

Hochschule Furtwangen

D-78120 Furtwangen

www.hs-furtwangen.de

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