Messe Erfurt

Viel Medizintechnik und 3D-Druck auf der Rapid.Tech 2015

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Wieland Kniffka, Geschäftsführer der Messe Erfurt: „Auf dem medizinischen Terrain hat sich die Rapid.Tech eine außerordentliche Expertise erarbeitet.“
Wieland Kniffka, Geschäftsführer der Messe Erfurt: „Auf dem medizinischen Terrain hat sich die Rapid.Tech eine außerordentliche Expertise erarbeitet.“ (Bild: Messe Erfurt)

Seit sechs Jahren ist das Forum Medizintechnik zentraler Bestandteil der Rapid.Tech. In diesem Jahr dürfte der Messe besondere Aufmerksamkeit zu Teil werden. Denn seit generative Fertigungsverfahren unter dem Schlagwort 3D-Druck angeboten werden, ist ein wahrer Hype um diese Technologie entstanden.

Wer direkte Gespräche mit Anbietern generativer Fertigungstechnologien wahrnehmen möchte, ist am 10. und 11. Juni 2015 auf der Erfurter Kongressmesse richtig: Rund 20 Prozent der mehr als 150 Aussteller bieten Lösungen für die Medizin- und Zahntechnik an. Parallel zur Rapid.Tech findet die Fab Con 3D als Innovation Lab und Forum für technologische Trends im jungen 3D-Markt statt.

Medizin- und Zahntechnik auf der Rapid.tech

Sie heißen beispielsweise Alphacam, Igus, Medacom oder Renishaw – Firmen, die auf der Rapid.Tech ausstellen und in der Medizin- oder Zahntechnik aktiv sind. Einige von ihnen, wie Eos oder Concept Laser, gehören sogar dem Fachbeirat der Messe an. „Auf dem medizinischen Terrain hat sich die Rapid.Tech eine außerordentliche Expertise erarbeitet“, sagt deshalb Erfurts Messechef Wieland Kniffka. So thematisiert das Forum Medizintechnik in diesem Jahr Prothetik, Gerätebau, Rapid Prototyping in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie den weniger technischen Bereich Ausbildung.

Eine Rapid Area auf der Swiss Medtech Expo ...

Dass Medizintechnikanwendungen im Bereich generativer Fertigungsverfahren eine zentrale Rolle zukommt, davon zeugen auch Kooperationen, die die Messe Erfurt im Zuge der Internationalisierung der Rapid.Tech geschlossen hat: So wird die Messe das Thema generative Technologien schon am 15. und 16. September über ihre Messeplattform Rapid Area in die Schweizer Medizintechnikmesse Swiss Medtech Expo einbringen.

Umgekehrt wird die Messe Luzern auf der Rapid.Tech in Erfurt unter dem Patronat von Swiss 3Dprinting – einem Verein zur Förderung von additiven Produktionstechnologien – einen Gemeinschaftsstand organisieren. Dieser wird allerdings Unternehmen und Institutionen zu generativer Fertigung und 3D-Druck allgemein, und damit nicht speziell zur Medizintechnik, präsentieren.

Doch zurück in die Schweiz: „Das Thema Generative Technologien nimmt in der Schweizer Medizintechnikindustrie – immerhin die drittgrößte Europas – kontinuierlich breiteren Raum ein. Die Erfurter Rapid.Tech mit ihrer jahrelangen Expertise für dieses Segment ist daher für uns der ideale Partner“, erklärt Markus Lauber, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Messe Luzern. Einen entsprechenden Kooperationasvertrag hat Lauber im Dezember 2014 mit Erfurts Messegeschäftsführer Wieland Kniffka abgeschlossen.

Auch Ralf Schumacher, Schweizer Experte für medizinisches 3D-Drucken und langjähriger Fachbeirat der Erfurter Rapid.Tech, begrüßt die Kooperation: „Damit schärft die Dachmarke Rapid.Tech in Erfurt ihr Profil als Ausgangspunkt von Innovationen und praxisrelevanten medizintechnischen Anwendungen.“

... oder bereits auf der Moulding Expo in Stuttgart

Wem die Zeit bis zur Swiss Medtech Expo im September, ja gar bis zur Rapid.Tech selbst Anfang Juni zu lang ist, wer nicht nach Erfurt oder ins schweizerische Luzern kommen kann, dem sei die Rapid Area auf der Moulding Expo vom 5. bis 8. Mai in Stuttgart nahegelegt. Für diesen Gemeinschaftsstand bereits angemeldet sind die Firmen Imes-Icore, Proto Labs, Renishaw, Solidcam – sowie die Messe Luzern selbst mit dem Themenschwerpunkt Swiss Medtech Expo. Die Roadshow auf der Stuttgarter Messe für Werkzeug- und Formenbau löst die erfolgreiche Kooperation mit der Metav, Messe für Metallbearbeitung, ab.

Ergänzendes zum Thema
 
Fakten rund um die 12. Rapid.Tech

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